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Sommerlager 2009 - Polen

Polen, 19.07.2009 - 31.07.2009
Gemeinsames Sommerlager vieler Stämme des REGP.

Der Donnerstag

Pastor Frank Boysen , 31.07.2009 20:00
Während sich im Henstedter Dorf schon der Morgenkreis gefunden hat, ist das Schenefelder Dorf noch wuselig. Schon das Frühstück ist ein Erlebnis, wenn man es in der Natur einnimmt. Man kann z.B. mit dem Brötchen im Mund auf den völlig maroden Steg klettern. Überall sind die Kinder gleich süß und überwiegend ungewaschen.
Die Schenefelder machen eine dramatische Entdeckung: Aus zwei Jurten sind die Seitenbahnen über Nacht herausgeknüpft worden - ohne dass die Kinder, die in den Zelten schliefen, dies gemerkt hätten. Die Wände sind fort, nur ein Rätselspruch haben die Diebe hinterlassen. Was sich anschließt ist spektakulär: Es folgt eine Schatzsuche durch Himmel, Erde, Luft und Meer. Ein herrlicher Einfall und ein geistreiche Umsetzung. Den Schatz, d.i. die vermissten Kothenplanen, finden wir schließlich unter dem Holzschiff wieder, welches sich in dieser Nacht auch wieder auf mysteriöse Weise bewegt hat.
Für den Abend werden fünf Wildschweine geliefert. Nicht allen läuft das Wasser im Munde zusammen. Doch während des Grillens stellt sich heraus: Die Tiere sind nicht fachgerecht geschlachtet worden, das Fleisch ist überwiegend nicht wohlschmeckend und wir werden das Fleisch nicht anrühren. Wie schade! Dafür organisieren wir aber kurzfristig ein großes Grillfest mit gewürztem Fleisch und der polnischen Bratwurst - herrlich!
Dafür aber drei große Programmpunkte: Zunächst der Gottesdienst, den Manfred Grosser leitet. Ringo wird getauft und erzählt in diesem Gottesdienst, wie er mit Christen in Kontakt kam und schließlich in den Glauben hineingewachsen ist. Das ist wirklich ein Zeugnis, welches uns berührt.
Dann das Theaterstück mit Showdown. Um es vorweg zu nehmen: Die Guten haben überlebt, die Bösen mussten sterben. Nur der zwielichtige Schiffskoch Long John Silver kann mit einem Teil der Beute die Flucht ergreifen. Sei's drum… Was waren das nur für schöne Abende, die uns die Theaterleute da beschert haben. Ein großer Dank geht an Maria Roers, die das Ensemble angeleitet hat.
Schließlich das große Lagerfeuer mit den Lagerhochzeiten. Wir konnten gar nicht einmal allen Hinweisen nachgehen, die von umsichtigen Pfadfindern an uns weitergegeben wurden. Aber das ganze ist ja schließlich auch freiwillig. Aber es kommt doch wieder zu herzzerreißenden Liebeserklärungen und alle denken insgeheim, dass sie nächstes Jahr aber auch einmal dabei sein wollen.
Der Dank geht an die Erwachsenen, die ihre Freizeit für die anspruchsvolle und schwere Arbeit drangegeben haben und für uns gekocht, organisiert und behandelt haben. Es ist eine Freude, wenn die Teams so gut sind, dass sie selbständig und fröhlich arbeiten und selbst Freude an dem Lager haben. Vielen, vielen Dank!
Besonderer Erwähnung verdient das Sanitär-Reinigungsteam "Flutsch und weg", die zum einen eine sehr unangenehme Arbeit hatten, die zum anderen diese Arbeit auch in den Nachtstunden erledigten - bewundernswert! Die jungen Leute haben ihre Aufgabe gerne, mit Humor und stets gut gelaunt erledigt. Auf diese Weise sind sie schon richtige Vorbilder für die Jüngeren. Was für ein Segen!
Dann geht es an die "Ratslagerfeuer" in den Dörfern. Es werden Halstücher verliehen, Ehrungen vorgenommen, Kinder und junge Menschen gesegnet. Die Gedanken scheifen zurück an den Anfang des Lagers, an den Anfang der eigenen Geschichte mit den Pfadfindern. Tobi Zabel bekommt eine Wundersalbe, die ihn bei seinen vielfachen Aufgaben (Tobi kann eben alles!) an der jeweils nötigen Stelle pflegen soll. Sverre und Henning werden an diesem Abend Pfadfinderleiter: Wie gut, es geht weiter! Andreas Ding von der Christusbruderschaft im Kloster Petersberg bei Halle legt sein Pfadfinderversprechen ab und erklärt uns den neuen Stamm, den er gegründet hat und der den Namen "Dietrich Bonhoeffer" trägt. Es ehrt uns, dass er sich bei seinem Dank an uns als "Schenefelder Pfadfinder" bezeichnet.
Die Kinder schlafen schnell ein. Während Sören sein Vorlesebuch sucht, hat keines seiner 8 Kinder wach bleiben können. Aber an den Lagerfeuern wird bis tief in die Nacht gesungen, die jungen Leute besuchen sich gegenseitig an ihren Dorffeuern, erzählen, fragen oder hängen ihren Gedanken nach. Der letzte Abend dieses Lagers

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Der Mittwoch

Frank Boysen , 30.07.2009 14:30
Ausflugstag nach Dramburg (Drawsko): Das Abenteuer beginnt mit der Busfahrt. Polnische Busse sind irgendwie anders und urgemütlich. In der Stadt angekommen, eröffnen sich verschiedene Möglichkeiten: Wer mit der Stadtrallye anfängt, muss auch nach verkleideten Pfadfindern suchen: Auf den Bildern sind sie zu sehen: Chris ist der verkleidete Verkäufer im Laden, Andreas ist ein zeichenwütiger Tourist, Iman ist ein Straßenfeger… Freunde des gepflegten Stadtbildes und kultureller Highlights erleben in Dramburg keine Sternstunde. Aber konsumorientierte kleine Wölflingen und Sipplingen kommen voll und ganz auf ihre Kosten: Die Preise sind einfach deutlich günstiger als in der Heimat und mit 15 Zloty kann man hier richtig 'was werden.
Mittagessen machen wir auf dem kleinen gepflegten Platz im Zentrum der Stadt. Es gibt, wie auf dem Lagerplatz, Brot, Wurst und Käse, Gemüse und Äpfel. Ich finde es ganz rührend, dass sich die Kinder das nicht nehmen lassen, obwohl man davon ausgehen darf, dass sie ihre Rucksäcke randvoll mit Süßigkeiten angefüllt haben. Ich habe einmal einen Blick in eine Lidl-Tüte getan…
In der zentralen Marienkirche feiern wir Gottesdienst. Ein sehr alter polnischer Priester begrüßt uns und stiftet, weil wir ihn leider nicht verstehen konnten, noch ein wenig Verwirrung. Aber das wichtigste ist: Wir sind willkommen und dürfen unsere Musik und unseren Stil mitbringen - keine Selbstverständlichkeit in polnischen katholischen Kirchen. Und dass diese Kirche die längste Zeit ihres Bestehens evangelisch war, erwähnt man besser nicht…
Manfred Grosser erklärt uns die Kirche, Andreas Ding betet mit uns, so zum Schluss auch zwei Henstedter Mädchensippen, die Bläser erfüllen den Raum mit Klang, Irina und Madita singen, Sven spielt virtuos Gitarre, Frank singt, bläst und predigt, Holger und Bernd machen alles andere!
Die Predigt geht über Maximilian Kolbe, der auf einem Bild im Altar verewigt ist. Pater Kolbe ist in Auschwitz für einen Mitgefangenen in den Hungerturm gegangen und schließlich durch eine deutsche Giftspritze gestorben. Uns allen läuft eine Gänsehaut über den Rücken, als ich während der Predigt zufällig bemerke, dass wir diesen Gottesdienst genau an dem Jahrestag feiern, an dem Pater Kolbe in den Hungerturm gesperrt wurde. Es war der 29. Juli 1941.
Auf den Lagerplatz zurückgekehrt, gibt es noch einmal Theater: Eine kurze Episode aus der "Schatzinsel" im Schein der Abendsonne. Das ist alles ganz unwirklich.

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Der Dienstag

Frank Boysen , 30.07.2009 13:30
Wieder ein wundervoller Tag! Vormittags noch etwas Regen - eine Erleichterung nach dem heißen und sonnenreichen Vortag, aber am Nachmittag scheint wieder die Sonne.
Sylvia aus Oldenswort leitet den Gottesdienst. Sie predigt über die Sturmstillung durch Jesus auf dem See Genezareth - unter macht dazu ein Interview mit Pfadfindern, die vor einigen Tagen in ihren Kanus selbst in Seenot geraten waren. So wird das Thema ganz anschaulich. Die Musik liegt wiederum in den Händen der Henstedter Band und der Schenefelder Sängerinnen; die Technik macht Bernd in professioneller Manier.
Nachmittags das große Scoutball-Turnier. Einige Mannschaften haben noch als Freunde den Platz betreten und verlassen ihn in gefestigter Feindschaft. Unter Piraten wird kein Pardon geübt! Aber alle haben doch eine ganze Menge Spaß, insbesondere die Cheerleaders und Fangruppen. Eine Sambaformation aus Henstedt heizt gewaltig ein.
Dann erleben wir die nächste Episode des Theaterstücks "Die Schatzinsel". Diesmal ist die Szenerie an die Badestelle verlegt, denn die Mannschaft muss ja an die Küste der Schatzinsel, unser Insel!, anlegen. Was für eine Kulisse! So etwas erlebt man nicht häufig im Leben.
Daran schließt sich der "Begegnungsabend" an. Alle kochen füreinander, überall gibt es etwas zu essen. So lernt man die anderen Dörfer einmal richtig kennen und ist dankbar für die Gastfreundschaft. Alle genießen die wunderbare Atmosphäre dieses Abends und kehren bei einbrechender Dunkelheit in ihre Dörfer zurück. Wieder ein wundervoller Tag!
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Der Montag

Frank Boysen , 29.07.2009 11:30
"Wer kann unsere Wege messen, wer kann unser Wollen wägen (= wiegen)" heißt es in einem Pfadfinderlied. Wie wahr! Denn diesen Tag muss man wohl selbst miterlebt haben, um ihn erfassen zu können. Aber der Reihe nach:
Morgens treffen sich die Seepiraten in der Hafenstadt Cayone, um bei gerissenen Händlern ihre Beute des Vortags zu versilbern. Das ist schon eine Mordsgaudi, wie die Kinder von Händler zu Händler ziehen und mit ihnen feilschen! Danach die Piratenspiele: Kanonenkugel müssen am ausgestreckten Arm gehalten werden, Wagenrennen finden statt usw. usw. Zwischendurch wird Svenja noch ein wenig ins Wasser geworfen.
Danach müssen die Seepiraten sich für ihr soeben eingetauschtes Geld ein Schiff für die Überfahrt zur Schatzinsel ausrüsten: Eine Mannschaft von Rudersklaven, ein Floß und Munition (Wasserbomben) gehören dazu. Unentwegt finden Aktionen statt und Flöße verlassen die Hafenstadt, um zur Schatzinsel überzusetzen.
"Sch…, wir haben keine Sklaven gekauft!" - dieser verzweifelte Ausruf eines Wölflings klingt mir noch im Ohr. Das ist dann der Moment, wo man noch einmal darüber nachdenkt, was wir hier eigentlich machen… - Aber egal, es geht alles Schlag auf Schlag: Die Flöße werden von verfeindeten Korsaren angegriffen: Gut, wer reichlich Munition gebunkert hat! Schließlich haben tatsächlich 250 Seepiraten mit fast abgesoffenen Flößen zur Schatzinsel übergesetzt! Aber hier erwarten sie weitere Bewährungsproben: Sümpfe müssen überwunden, riesige Spinnennetze müssen durchklettert und weitere Unwägbarkeiten überwunden werden, die sich nur mit Teamgeist und Witz meistern lassen. Und dann, endlich!, gibt es die Schatzkarte, die einen verborgenen Schatz bezeichnet. Einige Gruppen buddeln bis in die Nacht, aber schließlich haben alle 21 Gruppen ihren Schatz gehoben.
Ein selten glücklicher Tag! "Wer kann unsere Wege messen…"
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Der Sonntag

Frank Boysen , 28.07.2009 00:51
Das Zwei-Tage-Geländespiel "Die Schatzinsel" beginnt. Horden von Seepiraten sammeln sich, um auf der Insel Tortuga ausgesetzt zu werden. Dort sollen sie die Nester der Buccaneer aufspüren. Zunächst müssen aber umfangreiche Vorbereitungen getroffen werden: Abschiedsphotos, Aufnahme von Proviant - Jannes hat alle Hände voll, für seinen Film alles einzufangen.
Während die Seepiraten durch das wilde Gelände des unberührten Tortuga streifen, wird auf dem Lagerplatz schon der nächste Tag vorbereitet. Dazu müssen u.a. 4000 Wasserbomben abgefüllt werden, Schatzkarten erstellt und Schätze vergraben werden und vieles mehr. Drüben auf Tortuga haben die Buccaneers unterdessen abenteuerliche Lager aufgeschlagen, in denen sie ihre Schätze horten. Aber sie werden schon bald von den Seepiraten aufgestöbert und müssen ihre Reichtümer teilen. Die Bilder sind einmalig: Eine heideartige weite Landschaft mit wechselnder Vegetation, im Hintergrund der große Lübbesee. Das Ganze wird gegen Abend in ein goldenes Licht getaucht. - Der Wettkampf des Tages: Piratenboccia. Geworfen wird mit schweren Kanonenkugeln, wie es sich für Piraten geziemt.
Am Abend sind dann alle zurück und die Gruppen breiten ihre Beute zur staunenden Betrachtung aus. Am nächsten Tag sollen diese wertvollen Handelswaren in der Hafenstadt Cayone versilbert werden. Abendessen gibt es um 20 Uhr; alle haben mächtigen Hunger und verputzen Currygeschnetzeltes mit Reis in neuer Rekordzeit. Die kleinen Jungs suchen sich für ihr Abendbrot den besten Platz aus: Einen Platz am See; und sie besprechen schon einmal ihre Pläne für den morgigen Tag…


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Sippenfahrt Corrie ten Boom aus Schenefeld

Pastor Frank Boysen , 26.07.2009 23:00
Montag, 20.7.09 gegen 12.15 Uhr in Polen auf der „Schatzinsel“, die ehemalige Sippe „Corrie ten Boom“ sticht in See! Wir sind von unserer Insel aus bis zur Südspitze des Sees gefahren und haben uns dort einen super Schlafplatz gesucht. „Planen aufspannen, Kocher an und Sachen aus den Kanus!“ lautete das Kommando.
Am 2. Tag haben wir uns den Weg auf dem See gegen die Wellen erkämpft und sind in die Drage (poln. Drawa) gefahren. Dort tat sich für uns ein kleiner Dschungel auf, denn das Wasser war mit Wasserrosen und Algen durchwachsen und nach und nach wurde der Strom des Flusses immer stärker, sodass für uns eine kleine abenteuerliche Fahrt begann, in der wir über Bäume klettern mussten, um die Kanus überzusetzen oder vor einer Schwanfamilie mit einem verteidigungsfreudigen Vater flüchten mussten, was unser Adrenalin im Blut doch etwas steigen ließ. Nachdem wir das alle heil überlebt haben, stärkten wir uns und beschlossen eine Nachtfahrt mit Fackeln einzulegen. Mitten in der Nacht angekommen an der Mündung der Drage in einen See, war traumhaft. Ruhiges Wasser, drei Kanus und unendliche Stille. Wir suchten uns einen schönen Schlafplatz, stellten unsere Tevas (Sandalen) ans Feuer zum Trocknen und verkrochen uns dann müde in unsere Schlafsäcke.
Der 3. Tag begann für Mandy, Magdalena, Elisabeth und mich mit einem Schock: Die Tevas sind weg! Nur für Magdalena gab es noch Hoffnung, denn einer ihrer Tevas war noch da, aber total angebrannt und daraus mussten wir dann schließen, dass unsere Tevas über Nacht als Brandholz dienen mussten. Trotz dieser traurigen Nachricht war dies die beste und leider letzte Sippentour mit unseren Mädels!
Leonie
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Der Samstag

Pastor Frank Boysen , 26.07.2009 18:00
Das Wetter ist bedeckt und nicht zu heiß. Die Regenprognose erfüllt sich einmal wieder nicht - ein paar Tropfen am Mittag können den Ablauf des Tages nicht behindern. Nach dem Frühstück geht es zunächst in die Kanus. Die Kanus schippern um die Insel und heute morgen gibt es einmal keine Kaperfahrten. Die Einteilung macht Oke, der Hühne aus Wöhrden, geschätzte 2,30m hoch. Okes Wort hat Gewicht und er hat keine Autoritätsprobleme.
In der Küche wird ab der Mittagszeit das Abendbrot vorbereitet: Die Küche brät an diesem Tag 1270 Frikadellen, die abends reißenden Absatz finden… - Die Vorbereitungen für ein epochales Geländespiel laufen derweil auf Hochtouren: Es werden Edelsteine in Beutel verpackt, wertvolle Kronleuchter mit einem Spielwert versehen, Geld wird säckeweise geschätzt und aufgeteilt, Zinnplaketten in Schatzkisten verpackt. Die Planungen gehen bis in die Nacht, wo wir unter dem Dach das Waschhauses bis nach Mitternacht über den Details brüten. Wenn alles so klappt, wie wir uns das erhoffen, muss dieses Planspiel eine ganz große Sache werden.
Am Abend der zweite Teil des Theaterstücks "Die Schatzinsel". Die Mannschaft rüstet sich zur Meuterei, die hohen Herrschaften verlieren darüber nicht ihre Contenance, die Landung auf der Schatzinsel steht unmittelbar bevor - das Geschehen fesselt alle und ist viel schöner und anschaulicher als fernsehen. Zum Beschluss des Abend eine erste Einstimmung auf das Geländespiel "Die Schatzinsel" und es macht sehr den Eindruck, dass alle kleinen und großen Piraten sehr kampfeslustig sind! Wir werden sehen…




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Der Freitag

Frank Boysen , 25.07.2009 15:00
Um die vielen Rückfragen einmal gleich zu beantworten: Viele von uns leben noch, genau genommen alle, und wir haben bisher keine Unwetter gehabt, in denen wir unser hochentwickeltes Krisenmanagment hätten erproben können! Die Krisenmeldungen haben sich offensichtlich auf den mittleren Westen Polens bezogen und nicht auf den Nordwesten.
Der Tag beginnt mit einem Paukenschlag: Das Henstedter Lagertor befindet sich am Morgen nicht mehr im Eingang des Henstedter Lagers, sondern auf dem Hauptlagerplatz. Es waren die mittlerweile knapp gewordenen "unmotiviert herumliegenden Holzstämme" (Lagervogt O. Harder), die auf der Aufschrift literarisch verarbeitet werden. Ein genialer Streich, solch ein Tor nächtens unbemerkt zu versetzen. Nach diesem Husarenstück sind alle hochgespannt, ob wir noch mit weiteren Überraschungen zu rechnen haben. Wie nicht anders zu erwarten war, haben sich die Tatbeteiligten bisher nicht zu erkennen gegeben, obwohl es natürlich die üblichen Verdächtigen gibt... Die Henstedter haben derweil ihr Lagertor wieder zurückgebracht und brüten über eigenen Plänen.
Das Frühstück findet dezentral in den Dörfern statt - es ist schön, dass dies in der Überschaubarkeit des eigenen Stammes geschieht. Halt wie in einer Familie. Währenddessen wird im Lagerbüro schon wie wild gearbeitet: Texte für das Internet, Zusammentragen von Bildern, Wetterbericht aus dem Internet, Probe des Theaterstücks. Vier Laptops laufen fast ununterbrochen - auch das gehört mittlerweile in ein Pfadfinderlager.
Kurz vor dem Mittagessen findet noch bei strahlendem Sonnenschein eine Mitarbeiterbesprechung statt, in der wir den Nachmittag planen. Beim Mittagessen begehen wir noch den Geburtstag von Christopher. Er ist 13 Jahre alt geworden und hat sich bester Gesundheit erfreut - bis zum Hochgeworfen-werden.
Dann wieder der Kiosk im Obergeschoss des Sanitärgebäudes (ja, so etwas haben wir zu allem Überfluss tatsächlich). Die Schlange vor dem Tresen geht über den halben Platz. Es gibt polnische Köstlichkeiten zu polnischen Preisen für polnische Zloty - ein gutes Geschäft! Jannik und Sascha sind verkriechen sich während eines Regenschauers unter einem Ofengrill und sichern sich so eine strategisch günstige Position für den Zeitpunkt, dass der Kiosk endlich öffnet.
Nachmittags finden trotz des anfänglichen Regens die "Piratenspiele" doch noch statt - was für ein Spektakel! Die Bilder sprechen hoffentlich für sich. - Eine andere große Aktion findet zeitgleich 20 km weiter statt: Einige ältere Pfadfinder verladen 250 Kiefernstangen in Handarbeit auf einen LKW, der seine Ladung dann abenteuerlich sichert, um sie schließlich auf den Lagerplatz zu bringen. Das letzte Nadelöhr ist unsere Fähre, die für diese Lasten bei weitem nicht ausgelegt ist, aber die Sache wird auf polnisch gelöst: Einfach 'mal versuchen, wird schon schiefgehen - und irgendwie waren LKW samt Ladung dann irgendwie auf der Insel.
Am Abend feiern wir Gottesdienst vor der Feldsteinmauer einer alten deutschen Scheune. Wir haben auch einen Gast: Udo Thiel stammt aus der Gegend, hat die Insel während der sowjetischen Besatzung als Kind kennengelernt und ist als Ruheständler wieder in seine alte Heimat zurückgekehrt. Er kann uns genau erzählen, wie es auf unserer Insel früher ausgesehen hat, wo das Wohnhaus stand, wo die Schmiede, wo der Garten. Plötzlich sehen wir die Linde, den Apfelbaum und den Wallnussbaum mit anderen Augen: Sie waren Bestandteil einer Hofanlage mit Garten und waren über Generationen Heimat für Menschen, von denen, wie es aussieht, keine Erinnerung mehr besteht. Der Bericht von Udo Thiel macht uns alle nachdenklich.
Die Henstedter Jungs um die Büttner-Brothers machen hinreißend tolle Musik, Irina und Johanna singen bezaubernd. Und Maria hält eine mitreißende Predigt. Wie schön, wie wertvoll ist solch ein Gottesdienst! Alle gehen mit dem Gefühl auseinander, dass Gott uns an diesem Abend gedient hat, Gott für uns sorgt und da ist.
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Todenbüttel auf dem großen Sommerl

Pastor Frank Boysen , 24.07.2009 23:07
„Kentert das Schiff, ab auf die Schatzinsel!“ so oder ähnlich hört man es auf der Insel rufen. Kleine und große Todenbüttler gehen auf Bekanntschaftssuche und die fing schon bei den Sippentouren an. Treffen auf andere Gruppen, gemeinsames übernachten an einem wilden Lagerplatz. Die Mädchensippe sowie die Jungensippe wanderten zwei Tage lang. Am dritten und letzten Tag verbrachten sie im Kanu bei einer 10 Km Tour auf der Drage. Sobald sie am Ziel angekommen waren, wurden die Kanus verladen und für die Sippen wurden Kleinbusse organisiert, mit denen sie auf die Schatzinsel zurückgebracht wurden. Wo dann schließlich Alle zusammenkommen: Sipplinge, Wölflinge und Mitarbeiter.
Wie unser Tag auf dem Lagerplatz aussieht? Die Frage kennt viele Antworten, da wir jeden Tag etwas anderes unternehmen. Zum Beispiel: Kanufahren, Schwimmen, Gottesdienste, Theater, Floss bauen, verschiedene AG´s sowie Musik machen und UNO spielen oder einfach nur in den Zelten liegen und chillen (Mädchen). Jetzt zur Frage: Um 8.00 Uhr werden wir vom Bläserchor geweckt und starten gemeinsam mit einem Frühstück in den Tag. Danach, um ca. 10.00 Uhr bilden sich kleine Gruppen in den Dörfern um Bibelthing zu machen, um zu singen und die Bibel besser kennenzulernen. Zum Mittag treffen wir uns auf dem Lagerplatz zum Essen und abends lassen wir es uns bei einer warmen Mahlzeit gut gehen. Danach treffen wir uns zu einem schönen Lagerfeuer in den Dörfern um zu singen, beten und den Tag Revue passieren zu lassen. Dann geht es für die Wölflinge ab in die Schlafsäcke. Kurze Zeit später ist es auch für die Sipplinge an der Zeit zu schlafen. Die Mitarbeiter gehen ab 24.00 Uhr in die Schlafsäcke. Wir hoffen sehr, dass die nächsten Tage genauso schön werden und wir die restliche Zeit mit viel Spaß genießen können!

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Was für ein Tag!

Frank Boysen , 24.07.2009 12:30
Der Tag beginnt mit dem Frühstück, welches die Jungs auf der Brücke einnehmen. Die reinlichen Mädchen sorgen gleich darauf dafür, dass die Fahrtenhemden wieder in fleckenlosem grün erstrahlen.
Nach dem Mittagessen öffnet die Lagerbank und der Kiosk. Um keine Zweifel darüber aufkommen zu lassen, wo wir sind, bekommen alle richtige polnische Zloty in der Hand gedrückt. Der Kiosk hält dann alle Herrlichkeiten bereit, die man sich an einem heißen Tag nur wünschen kann. Eis ist an diesem Tag, der über 30° Grad misst, ist eine Labsal für Geist, Magen und Seele!
Nachmittags dann Kanufahren und Baden. Was für ein Tag: Das Wasser ist herrlich frisch, die Sonne scheint, es ist sehr warm. In den Kanus finden sich die ersten Piraten zusammen und gehen auf Kaperfahrt. Im Wasser gibt es Badespiele mit Olli und Frank. So ein herrliches Badevergnügen haben wir schon lange nicht mehr in einem Zeltlager gehabt!
Abends ein großes Festmahl: Es gibt Giros, Tsatsiki, Reis und Krautsalat. Die Horden fallen über diesen Schmaus her, als ob es die letzte Mahlzeit für Wochen wäre. Von Essstörungen und anderen Befindlichkeiten ist nichts zu spüren. Eine Spontanheilung!
Abends schlüpfen alle in ihre Piratenkostüme und wir erleben den ersten Teil des Theaterstücks "Die Schatzinsel". So schöne, bunte, fröhliche Bilder - wir sind ganz beglückt!
Die Tag klingt wieder an den Lagerfeuern aus: Gemeinsames Singen, Andacht und Halstuchverleihungen sind die letzten Höhepunkte eines Tages, der nicht schöner hätte sein können!
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Sippentour der Eisvögel aus Henstedt

Frank Boysen , 23.07.2009 15:00
Unsere Sippentour beginnt mit einem Donnerschlag! Wir sind mitten auf dem Lubie-See und versuchen mit aller Kraft gegen Wind und Gewitter das andere Ufer bzw. die Flussmündung der Drawe zu erreichen.
Denn wir wollen zwei Tage mit dem Kanu fahren und im Anschluss wandern. Wir schlagen unser erstes Nachtlager auf, klitschenass geworden, aber stolz, die erste Etappe mitsamt ihren abenteuerlichen Hindernissen, wie z.B. umgestürzten Bäumen, überwunden zu haben. Nach einem Bad im Fluss, einem leckeren Abendessen und spannenden Gutenachtgeschichten schlafen wir friedlich in unseren selbstgebauten Kröten ein.
Der nächste Tag beginnt mit Sonnenschein. Wir trocknen unsere Kleidung und versorgen unsere vielen Mückenstiche, da die Natur zwar grandios, aber auch irgendwie heimtückisch ist. Nach einem entspannten Vormittag werden die Kanus wieder mit unserem Gepäck beladen und zu Wasser gelassen, bereit für neue Abenteuer. Mit dem perfekten „Kanufahr- Wetter“ und guter Laune können wir unseren strammen Tagesplan bis zum Ende durchhalten und werden freudig empfangen. Mit drei anderen Henstedter Sippen machen wir uns auf den Weg zu unserer 5 km entfernten Schlafstätte in Konotop. Dank der Gastfreundschaft der Polen bekommen wir einen tollen Lagerplatz, genug Wasser und Feuerholz. So lassen wir den Abend gemütlich mit 33 Leuten und etwas zu viel Essen ausklingen.
Am nächsten Tag werden wir mit den Bussen wieder zurück auf die Insel gefahren, einerseits traurig über das Ende der Sippentour, andererseits in freudiger Erwartung heißer Duschen.
Imme & Melanie
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Die Wölflinge kommen!

Frank Boysen , 23.07.2009 00:49
Was für ein Tag! Um halb sechs geht es los: Kanus einsammeln und zu den Gruppen bringen, die an der Drage warten. Das ganze wird zu einer spektakulären Aktion: Bernd und Holger binden 13 Kajaks aneinander und ziehen die fast 100m lange Schlange über den Lubiesee in die Dragemündung - tolle Aktion!
Wenige Stunden später warteten schon die ersten Kanufahrer, um abgeholt zu werden. Sie waren voller Erlebnisse - und voller Mückenstiche! Unterdessen fand gleichzeitig eine andere unglaubliche Aktion statt, die uns Leitern noch im Nachhinein das Blut in den Adern stocken lässt: Einige Henstedter Mädels (Anna, Jule, Gotje, Josi & Co.) basteln sich ein Floß, legen Ihre verpackten Rucksäcke darauf und schieben dieses Vehikel schwimmenderweise über den See. Der See ist an dieser Stelle etwas einen km breit!! Als sie von den Jungens an Land entdeckt werden, kommen diese ihnen mit Kanus entgegen.
Um 18.45 Uhr kommen endlich die Wölflinge an: Alle vier Reisebusse landen wohlbehalten bei uns an und wir können sie endlich begrüßen! Leider regnet es ein wenig, aber dies kann die Begeisterung der Kinder nicht bremsen: Endlich auf der Schatzinsel angekommen! Die letzten 500 m laufen die Kinder bis zur Fähre, das große Gepäck wird in VW-Bussen hinterher gefahren. Die Gepäckverteilung wird dann zur Raubtierfütterung. Wie über eine Beute fallen die Kinder über ihre Taschen und Rucksäcke her, die - wider Erwarten - dann doch noch auf dem Lagerplatz eintreffen!
Endlich ist der Platz erfüllt von Kinderleben!
Der Tag endet an den Lagerfeuern.

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Himmel, Erde, Luft und mehr…

Frank Boysen , 21.07.2009 23:32
Wie die Mädchen so sind: Die Nacht mussten sie nicht im Freien verbringen, sondern sie durften in einer Schule übernachten. Überhaupt sind alle polnischen Kontakte, die unsere Pfadfinder machen, ganz ganz nett und sehr herzlich. In dem kleinen Dorf Sienica sind die Pfadfinderinnen die Attraktion. Bis in die Dunkelheit hinein wird mit der Dorfjugend Fußball gespielt.
Der Tag beginnt dann mit der Suche nach einem Sklep. Das sind die kleinen Dorfläden, in denen es alles, aber auch wirklich alles gibt. Wenn unsere Pfadfinder so einen kleinen Laden stürmen, stehen die sofort mit drei Mann Bedienung hinter der Theke, um alle Wünsche erfüllen zu können. Dennoch: Einige Skleps wurden regelrecht leergekauft. 1 € = 4 Poln. Zloty und das ist auch fast die vierfache Kaufkraft, die man in Polen hat - paradiesische Zustände! Dennoch werden die dünnen Strahlen einer gerissenen und spritzenden Limonadenflasche aufgesogen.
Die Drage ist ein zauberhafter, verwunschener und nicht ganz ungefährlicher Fluss. Die Natur ist unberührt und wirkt ganz intakt. Ein ganz wertvolles Erlebnis, dieses Gewässer einmal zu befahren. Die Logistiker sind unermüdlich in der Verbringung der Kanus, Unterstützung der Gruppen, Bergung der Schwerverletzten und Versorgung der Vergesslichen. Die letzte Gruppe, die gekentert ist und die zitternd vor uns steht, wird von Arne kurzerhand in den polnischen Grill eingeladen, wo es wunderbares Fleisch und nicht ganz fettarme, aber extrem leckere Wurst für alle gab.
Gleichzeitig entsteht an der Drage ein Sammellager von vielen Gruppen, die am nächsten Tag in die Kanus steigen werden. Die Männer wären keine Männer, wenn sie nicht abends um 8 Uhr noch einmal in die Drage stiegen. Und die Frauen wären keine Frauen, wenn sie nicht alles daran setzen würden, sich endlich einen Prinzen zu erküssen!
Und Rike hat heute Geburtstag: Von Ihrer Mutter hat sie eine wunderbare Schatztruhe bekommen, die sie den ganzen Tag im Rucksack bei sich getragen hat. Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen für Dich!
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Die Sippentouren steigen

Frank Boysen , 21.07.2009 10:30
Der Tag beginnt mit Sonnenschein! Der Morgenkreis ist schon recht ansehnlich geworden. Wir sind jetzt 290 Pfadfinder auf dem Platz. Die Herren der Logistik versäumen es nicht, schon zu Lagerbeginn den Küchenfrauen eine Aufmerksamkeit zu erweisen…
Die Vorbereitungen zur Sippenfahrt beginnen mit fieberhafter Eile und mit bester Laune. Etwa 100 Pfadfinder steigen in Kanus, die anderen 170 schnallen die Rucksäcke auf. Im Lagerbüro, unserer roten Satteljurte, werden Landkarten ausgegeben und GPS-Geräte in Empfang genommen, werden Telefonnummern ausgetauscht und reichlich Devisen gebunkert. Die letzten Brötchen vom Frühstück finden unterdessen dankbare Abnehmer. Und es werden Gruppenphotos gemacht: Wer weiß, ob man sich noch einmal wiedersieht...
Und dann geht es los: Mit der Fähre auf das Festland oder mit dem Kanu 'raus auf den See. Die Sache ist nicht so ganz ohne, denn der Wind hat nach und nach zugenommen. Als am frühen Nachmittag ein kurzes heftiges Gewitter über das Land zieht, können sich alle Kanus und fast alle Wanderer in Sicherheit bringen. Die umsichtigen Logistiker, die noch auf dem Platz sind, sichern derweil alle einsturzgefährdeten Kohten und Jurten.
Eine Stunde später wieder eitel Sonnenschein und der See liegt glänzend und blank vor uns, als sei nichts passiert. Aber es kommt noch besser: Um 16.30 Uhr ein weiteres heftiges Gewitter. Die ersten Anrufe gehen ein: "Könnt Ihr uns holen?!" Nichts Ernstes, nur nass bis auf die Knochen. "Okay, aber morgen schicken wir Euch wieder raus!"
So traurig können Mädchen aussehen, wenn sie eingeregnet sind - und so glücklich, wenn sie gerettet werden! Auf dem Weg zur Lebenrettung durchweichter Sipplinge konnten uns nicht einmal reißende Flüsse aufhalten, die sich über die Straßen ihren Weg bahnten. Viel Abenteuer heute, für die Logistik viel Camel Trophy, viel Wind, viel Sonnenschein, viel Regen - viele Freunde!

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Ankunft der Sipplinge

Frank Boysen , 20.07.2009 00:18
In der Nacht hatte es sage und schreibe 14 Std. geregnet - nicht zu fassen. Das gab allen die Gelegenheit, einmal ganz gemütlich auszuschlafen. Wir hatten am Vortag schon viel geschafft und konnten es uns zum Glück leisten, mit der Arbeit später zu beginnen. Die meisten fanden es gar nicht so schlimm, den halben Vormittag im Zelt zu verbringen. Den Jungs und Mädels fällt ja immer 'was ein. - Trotz der Sintflut präsentierte sich der Platz in guter Verfassung: als die Sonne heraus kam, waren die Pfützen schnell verschwunden. - Unterdessen haben wir die Drage (Drawa) erkundet: Einer der schönsten und abenteuerlichsten Kanugewässer in Europa. Schon am Montag sollen hier die Sipplinge auf Tour gehen. Ein Traum! - Und um 20 Uhr war es dann so weit: 150 Sipplinge kommen in drei Reisebussen. Sie werden mit Salut begrüßt und alle freuen sich riesig über das Wiedersehen. Endlich ist der Platz gefüllt, endlich wimmelt es von Pfadfindern. Wir freuen uns auf die folgenden Tage!
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Die Vorhut

Pastor Frank Boysen , 18.07.2009 22:30
Das Sommerlager begann mit dem Packen. Zwei 40-Tonner waren zu beladen, die wir wieder kostenlos von Fa. Fritz Gradert zu unserer Verfügung hatten. Vielen Dank!! Zuerst das Schiff, dann das Materiallager in Reher. Gleichzeitig wird in Henstedt-Ulzburg geschufftet. Bis unter das Dach müssen wir beladen. Noch in der Nacht fahren beide LKW los und wir am nächsten Morgen hinterher. Es ist brütend heiß im Auto, aber die Stimmung bestens. Während Tobi steuert, näht Jule ihm die Aufnäher aufs Fahrtenhemd. - Nach der Ankunft geht es mit einer kleinen Mannschaft aus Schenefeldern und Henstedt- Ulzburgern an das Entladen der LKW. Das Material muss zunächst auf einen Anhänger, dann über die Fähre, dann auf der Insel entladen werden. Das ist wirklich Plackerei. Als weit nach Mitternacht der Doppeldecker-Bus mit weiteren 76 Teilnehmern der Vorhut aufschlägt, standen schon so viele Zelte, dass alle einen trockenen Schlafplatz finden. - Am nächsten Morgen gewittert es zwischen 7 und 8 Uhr heftig. Gott sei Dank bleibt es den Tag über bis in die Abendstunden trocken. Hinterpommern zeigt sich von seiner schönsten Seite: Störche, wunderbare Alleen und eine ursprüngliche Natur. Nur die "Einwohner" machen einen merkwürdigen Eindruck auf uns... - Alle packen an. Auch die Mädchen müssen hart arbeiten. Voller Stolz übergeben Mitarbeiterinnen den begeisterten Herren der Logistik das für sie aufgebaute Zelt. Miriam schneidet die Zwiebeln gerne mit der Sonnenbrille, bevor sie sich auf dem eigenen Gaskocher ein eigenes Abendbrot kocht. Gegen Abend kommt die Sonne noch einmal heraus und die Insel sieht prachtvoll aus. Wir freuen uns schon, morgen die Sipplinge in diesem Paradies zu begrüßen!
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