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Sommerlager 2010 - Wasserschloss Wülmersen

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Wülmersen, 11.07.2010 - 23.07.2010
Gemeinsames Sommerlager mit 300 Pfadfindern der Stämme Angeln Süd, Ascheberg, Beidenfleth, Elmshorn, Schobüll, St. Margartehen, Sterup und Wilster.

Der elfte Tag

Jan Philipp Strelow , 24.07.2010 10:30
Tag 11: Didum, didum….

Nachtrag:
Unser schönes Sommerlager haben wir mit einem tollen letzten Abend gekrönt. Ein Geschenk, das wir uns selbst gemacht haben. Viele unterschiedliche Beiträge aus den Dörfern, begeisterte Stimmung, zahlreiche Zugaben und hoffnungsvoller Nachwuchs, der sein Talent zeigte, lassen uns froh gestimmt und mit einem Lied auf den Lippen abreisen. Ein paar Fotos geben hoffentlich etwas von dieser Atmosphäre wieder. cr
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Der zehnte Tag

Jan Philipp Strelow , 22.07.2010 12:30
Tag 10, Mittwoch 21. Juli 2010: Was für ein Treiben!!!

Von der Möglichkeit auszuschlafen, machten fast alle Kinder Gebrauch. So begann der Tag mit einem Frühstück in der Sonne. Langsam begann dann geschäftiges Treiben. Der mittelalterliche Markttag wurde vorbereitet. Am Nachmittag ging es los. Ein letztes Mal im Kostüm tauchten wir ein in die Welt vor 800 Jahren. Ritterdiplom, Gaukler, Wahrsager, Kräuterhexen, Kerzen ziehen, Glücksspiel und zwischendurch eine kleine Stärkung mit frisch zu bereiteten Mandeln aus der Küche.
Nach einer kleinen Erholungspause ging es weiter. Aufgrund der unsicheren Wetterlage disponierten wir kurzfristig um. Nach einem opulenten Ritterschmaus (Ritterburger) feierten wir unseren letzten Gottesdienst in unserer Burgruine. Die drei Symbole Schild, Helm und Schwert standen noch einmal im Mittelpunkt und bekamen ihre Deutung für unser Leben heute und vor allem für Patric aus Ascheberg, der in diesem Gottesdienst bei Fackelschein getauft wurde. Für alle Anwesenden war dieser Gottesdienst Erinnerung an die eigene Taufe und Einladung zur Taufe. Ein Wasserkreuz in die Handinnenfläche gezeichnet, verdeutlichte diesen Aspekt. Noch vor dem ankündigten Regen lagen wir sicher in unseren Zelten.
Erfüllte und ereignisreiche Tage liegen hinter uns. Es war ein schönes Lager mit einem abwechslungsreichen Programm und vielen Aspekten pfadfinderischen Lebens. Die 4 Gottesdienste mit dem Jungen Trenk und der Taufe von Patric aus Ascheberg klingen nach. Die Botschaft arbeitet hoffentlich weiter in uns, so dass wir gestärkt und zuversichtlich nach Hause zurück kehren.
Unser Tagebuch endet hier. Wir freuen uns, dass so viele Menschen an so verschiedenen Orten über die Tage begleitet haben. Mit Abbau (hoffentlich trocken) und Abschied nehmen werden wir die nächsten beiden Tage verbringen. Doch die Vorfreude auf Zuhause ist da und bei manchen schon deutlich zu spüren.
Die Ankunftszeiten der Reisebusse am Freitag werden in den einzelnen Stämmen über Telefonketten, Anrufbeantworter und direkte Anrufe bekannt gegeben.
Die Zeiten zum Ausladen der LKWs lauten wie folgt. Auf den LKW`s kommen größtenteils auch die Schlafsäcke und Isomatten mit. Für jede Unterstützung beim Entladen bedanken wir uns schon jetzt ganz herzlich:
Sa. 24.07.2010 ab 8 Uhr in Wewelsfleth: Material Wilstermarsch und Elmshorn
Sa. 24.07.2010 ab 10.30 Uhr in Ascheberg
Sa. 24.07.2010 ab 9 Uhr in Sterup (mit Material aus Schobüll und Angeln-Süd)
Tschüss und auf Wiedersehen in der Heimat. cr

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Der neunte Tag

Jan Philipp Strelow , 22.07.2010 11:30
Tag 9, Montag 20. Juli 2010: Heute bleibt die Küche kalt, aber alles andere nicht!

Heute blieb die Küche kalt, denn unser erweitertes Küchen- und Einkaufsteam ließ es sich heute Abend außerhalb des Lagers das Essen von jemand anderem kochen. Das hatten sie sich auch wahrlich verdient. Fürsorglich wie sie sind, hatten uns für das Abendbrot alles vorbereitet. Würstchen, die wie von selbst bei allen Kindern den Weg ins Brötchen zu Ketchup, Senf, gerösteten Zwiebeln und Gurken fanden. Manche nennen dieses perfekte Lagerfingerfoodessen „Hot dog“ – ich weiß nicht warum.
Heiß war nicht nur der Hunger, sondern auch das Wetter. In einer kleinen logistischen Meisterleistung haben wir 300 Lagerbewohner vom Platz nach Höxter und in den Tierpark Sababurg und noch vor dem Abendessen wieder auf dem Platz gebracht. Allen Fahrern ein großes Dankeschön. Der Fahrplan war eng. Doch es hat sich gelohnt. Die Kinder haben in Höxter ein Weserrenaissancestädtchen kennen gelernt. Einige setzen auch andere Prioritäten, genossen die Architektur im Industriegebiet und stießen natürlich ganz überraschend auf eine Nahrungsaufnahmestelle mit Namen „Burger King“. Wiederum andere suchten verzweifelt einen Dönerladen. Einer hatte ausgerechnet heute Ruhetag, bei einem anderen stand die Immobilie zum Verkauf. Doch was ein richtiger Pfadfinder ist, kommt ans Ziel. Das galt heute für einige wirklich hartnäckige. Auf jeden Fall wunderten sich Gäste und Einwohner von Höxter über unseren Einfall. An manchen Punkten hatte es den Anschein, als verdoppelte sich durch unsere Anwesenheit die Gesamteinwohnerzahl – wie gesagt, es hatte den Anschein (Höxter als Kreisstadt hat ca. 35.000 Einwohner).
Am Abend bzw. aufziehenden Nacht gab es noch ein Nachtgeländespiel im Wald. Kleine Gruppen mussten sich auf der einen Seite der Spielfläche farbige Zettel holen und sie geschickt über eine Lichtung bringen, auf der Räuber darauf warteten, Beute zu machen. Auf der anderen Seite der Lichtung galt es die richtige Stelle zu finden, um die Zettel in Perlen zu tauschen. Waren diese erst mal in der Schatztruhe hatten die Räuber auf dem Rückweg keine Chance mehr. Das Ende des Spiels kam wie meist viel zu früh: „Bei uns lief es gerade so gut. Muss das jetzt sein?“ Ja, es musste sein. Denn der Rückweg stand allen noch bevor. Zurück gekehrt krochen die Kinder in die Schlafsäcke und schliefen schnell ein. Morgen dürfen alle ausschlafen. Und auf uns warten weitere Höhepunkte: der mittelalterliche Markttag und der Taufgottesdienst auf der Krukenburg. Doch das kommt morgen. Jetzt stehen die Sterne über den Tannen und auch der Mond scheint hell.
Und einzelne Stimmen von Küchenfrauen sollen schon wieder auf dem Platz vernommen worden sein. Gott sei Dank! Dann bleibt morgen nicht die Küche kalt. cr
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Der achte Tag - Ritterturnier

Jan Philipp Strelow , 20.07.2010 15:30
Tag 8: Hart, aber herzlich

Hart, aber herzlich ging es heute auf dem Lagerplatz zu. Nach einer kühlen Nacht erwachten die Untertanen auf Schloss Wülmersen. Auf dem Programm stand das lang erwartete Ritterturnier. Nach der Vorbereitung am Vormittag bezogen die einzelnen Stämme ihre Heerlager. In den Wettkämpfen trafen die „Macht des Nordens“, die „Nordlichter“ , die „Wagrien“, das „Marschenvolk“, „Elveshörn“ und die „Angeliter Schützen“ beim Tauziehen, Dreibeinlauf, Holzklotzweitwurf, Ringstechen, Armdrücken und Bruchenball (mittelalterliches Rugby) aufeinander. Sieger waren am Ende die „Nordlichter“ aus Sterup, die aus den Händen des Grafen mit einem Herzogtum belohnt wurden.
Um die erhitzen und schweißnassen Gemüter zu kühlen, legte Dieter mehrere (Kilo)Meter Gartenschlauch in die Wettkampfarena und hatte sichtlichen Spaß daran, die Wettkämpfer und Zuschauer nasszuspritzen.
Gestärkt durch eine leckere Kartoffelsuppe mit einer fast noch besseren Kirschquarknachspeise versammelten wir uns zum dritten Gottesdienst. In diesem erlebten wir noch einmal hautnah die Verzweiflung des Jungen Trenk. Sein Freund Hannes saß nach einem Lebensmitteldiebstahl im Kerker des Grafen. Ein drittes Mal hilft ihm Bruder Willibald auf die Sprünge. Anhand der Geschichte von den anvertrauten Talenten begreift Trenk, dass Gott auch ihm Gaben gegeben hat. Talente, die er einsetzen soll, gerade auch für andere. Mit Mut dringt Trenk bis zum Grafen vor. Dieser wehrt sein Anliegen, Hannes frei zulassen, zunächst brüsk ab. Doch beharrlich redet Trenk weiter und appelliert an dessen Verantwortungsbewusstsein und wagt es, den Graf daran zu erinnern, dass wir Gott von ganzen Herzen lieben sollen und den Nächsten wie uns selbst. Nicht nur die Frau des Grafen hat schließlich ein Einsehen. Freimütig bekennt der Graf: „Deine Worte, Trenk, treffen mich. Sie sind so scharf wie ein Schwert.“ Hannes kommt frei. Und Trenk erhält von Bruder Willibald als drittes Zeichen nach Schild und Helm ein Schwert. Ein Ritter ist er nun.
Erschöpft fallen Kinder und Mitarbeiter/innen nach diesem Tag frühzeitig in die Schlafsäcke. cr
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Bericht aus Ascheberg

Jan Philipp Strelow , 19.07.2010 19:30
Während die Zwei- und Drei-Tages-Wanderer noch durch den ausgedehnten Reinhardswald streiften und auf der Diemel im Kanu unterwegs waren, sind unsere Jüngsten bereits am Samstagnachmittag, nach einer Nacht auf der benachbarten Krukenburg, wohlbehalten wieder auf dem Lagerplatz eingetroffen. Ohne die „Großen“ auf dem Platz wurde im Kellergewölbe unseres Wasserschlosses ein zünftiger Ritterabend veranstaltet. Im Schein der Fackeln suchte unser „König“ (Dorfchef Birger Rabe) einen geeigneten Bräutigam für seine Tochter Friedolina. Bei mehreren kleinen Wettkämpfen mussten sich die jungen Knappen unter Beweis stellen. Wer würde als Sieger hervorgehen und um die Hand der Königstochter anhalten dürfen? Am Ende des Abends entpuppte sich die bis dato nicht gesehene Friedolina unter großem Gejohle als geschminkter Christopher Fritze. Vor dem Schlafengehen wurde noch mit großem Dank und Anerkennung Abschied vom Dorfchef Birger Rabe genommen, der leider ab Montag wieder seinem Zivildienst auf dem Koppelsberg nachgehen muss. Die erste Woche des Lagers hatte er mit viel Einfühlungsvermögen die Geschicke des Ascheberger Dorfes gelenkt. Den Schlusspunkt setzte Sanitäter Jakob Schwarzkopf mit einer kleinen Feuerspuckvorführung – nicht zur Nachahmung empfohlen!
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Der siebente Tag

Jan Philipp Strelow , 19.07.2010 10:00
Tag 7: Seid ihr alle da? Ja!!!!!

Ja, es sind nun alle wieder da! Alle Wandergruppen sind im Laufe des Sonntagnachmittags ins Lager zurückgekehrt. Alle gesund und wohlbehalten – mal von Blasen, Muskelkater und weiteren kleinen Blessuren abgesehen. Ausgiebig berichten alle von ihren Erlebnissen beim abendlichen Lagerfeuer in den Dörfern.
Zuvor gab es die schon lang ersehnte Fortsetzung der Geschichte von dem Jungen Trenk im Gottesdienst. Harte Zeiten für Trenk und seine Familie. Raubritter plündern ihre armseligen Vorräte. Der Graf lässt sie im Stich. So ist die Familie und Trenk auf sich gestellt. Verzweifelt sucht Trenk Rat bei Bruder Willibald. Was nutzt ihm sein Schild, wenn er nichts gegen die Feinde ausrichten kann. Willibald erzählt eine weitere Geschichte. Wiederum eine, die von Jesus handelt. Bei einer Seeüberfahrt geraten die Jünger mit Jesus in einen Sturm. Verzweifelt kämpfen die Jünger um ihr Leben. Schließlich wecken sie Jesus, dem zu ihrem Staunen auch Wind und Wellen gehorchen. Trenk begreift: Auch er hat einen Sturm erlebt und ist trotz aller Gewalt letztlich wie die Jünger doch bewahrt und behütet worden. Gut behütet sind, die auf Jesus vertrauen. Trenk fasst neuen Mut und will seinen Weg, Ritter zu werden, fortsetzen. Als Zeichen erhält er einen Helm, den Helm des Heils. Im wahrsten Sinne behütet geht er. Und wir: Auch wir gehen – in eine weitere Nacht. Und auch wir vertrauen in dieser Nacht darauf von Gott gut behütet zu sein.
Dies hoffen, wünschen und erbitten wir auch für alle anderen Stämme auf großer Fahrt dies und jenseits des Atlantiks und allen, die uns zu Hause am Bildschirm begleiten. cr


Wanderbericht einer Schobüller Wandergruppe
Wir sind als Gruppe um ca. 10 Uhr von Wülmersen gestartet. An diesem Tag war es sonnig und heiß. Im Wald waren viele nervige und aggressive Mücken. Unsere erste Pause machten wir unter einem Baum. Wir trafen dort eine andere Wandergruppe aus Wilster, die wir am Spieleabend kennen gelernt hatten. Von dort setzten wir die Wanderung entlang der Diemel fort, die uns nach Trendelburg führte. Auf dem Weg sahen wir die Stelle, an der die Frau gestorben war. Blumen lagen dort. Später machten wir noch einmal eine Pause auf einem Heufeld. Von dort aus sahen wir auch Pfadfinder aus Sterup. Unsere Wanderung ging dann weiter zum EDEKA-Getränkemarkt in Trendelburg. Dort kauften wir gut und günstig Eistee, Cola und auch Chips. Das war zwar nicht gesund, aber wir brauchten dringend Zucker. Vor dem EDEKA trafen die Pfadfinder aus Wilster wieder. Mit diesen gingen wir zusammen weiter. Die Strecke von Trendelburg nach Friedrichsfeld war für uns am heftigsten, da wir viel bergauf gehen mussten. Einige wollten fast aufgeben. Aber innerhalb der Gruppe motivierten wir uns gegenseitig. So schafften wir zusammen den Weg. In Friedrichsfeld gab’s erst mal Pause im Schatten. Den Rest des Weges zum Schlafplatz schafften wir mit Leichtigkeit. Beim Bauernhof angekommen ruhten wir uns aus und legten uns ins Gras. Eine Stunde später machten wir uns Tütensuppe zum Abendbrot. Es war bereits 20 Uhr. Paul-Mathis, Thies und Hinnerk schliefen draußen im selbstgebauten Zelt im Vorgarten. Und die anderen unter einem Carport, da Regenschauer angesagt waren. Nachdem wir uns noch ein bisschen unterhalten hatten, war auch bald Nachtruhe.
Am nächsten Tag wachten wir mit den ersten Regentropfen auf und frühstücken erst mal lecker Nutallabrote. Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten, wollten wir los. Aber der Regen wurde stärker. Daher konnten wir erst um 11.30 Uhr starten. Das erste Stück liefen wir noch mit Jungs von Angeln-Süd, bis wir uns in Gottsbühren von ihnen trennten, da diese zu schnell für unsere Gruppe liefen. In Friedrichsfeld machten wir eine lange Pause. Der Regen hatte zum Glück ganz aufgehört. Nachdem wir uns gestärkt hatten, gingen wir voller Vorfreude nach Trendelburg, da oben auf dem Berg ein Dönerladen sein sollte, wie wir erfahren hatten. Thies hat von nichts anderem mehr geredet. In Trendelburg angekommen, holten wir uns neue Getränke bei EDEKA, um danach den Berg der Burg hochzusteigen. Das war ganz schön steil. Für uns war es super ärgerlich, dass der Laden leider zu hatte und erst in zwei Stunden aufmachte. Daher gingen wir, nachdem wir abgestimmt hatten, weiter. Wir beschlossen, nachdem uns ein Junge gesagt hatte, dass vor dem anderen EDEKA ein Imbiss ist, dorthin zu laufen. Kaum waren wir angekommen, bestellten wir uns gleich Currywurst, Bockwurst, Pommes, Krakauer. Für jeden war da etwas dabei. In den EDEKA gingen wir natürlich auch noch rein und Leev Erik kaufte sich eine 1-Literflasche Cola für EURO 0,29 und war glücklich. Die anderen kauften zum Beispiel Muffins, Kuchen, Weingummis, Eistee usw. Danach sind wir zurück in unserer Lager nach Wülmersen gelaufen. Wir waren alle ziemlich kaputt und freuten uns, dass wir alle gesund in unserem Schloss zurück waren. Diese Wanderung wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben.
Leev Erik, Marcel, Thies, Paul-Mathis, Hinnerk, Eiyk Hermann und Christoph

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Der sechste Tag - Nachtrag

Jan Philipp Strelow , 19.07.2010 09:00
Tag 6: Das Leben hat so viele unbekannte Seiten

Noch ein paar Bilder, die wir euch nicht vorenthalten wollen!
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Der sechste Tag

Jan Philipp Strelow , 18.07.2010 20:30
Tag 6: Das Leben hat so viele unbekannte Seiten

Beim Bauern Übernachten (ca. 50 Pfadfinder/innen belegten den Vorgarten von einem sehr freundlichen Bauern und seiner Frau in Gottsbühren mit Beschlag: wir sagen Danke!!!!); in Kröten und Lokomotiven Übernachten, die Wind und Wetter standhalten (Zeltbauten aus einzelnen Zeltbahnen); eigene fantasievolle Erfindungen, um bei den Regenschauern sich ein wenig zu schätzen; die Regale mit Eistee im EDEKA-Markt plündern und über 3 km zwei bis fünf Kilo mehr bis ins Lager schleppen; merken, wie die eigenen Kräfte schwinden und es dann doch noch bis ans Ziel schaffen, motiviert vom eigenen Ehrgeiz und der Gemeinschaft der anderen; im Trangia-Kocher eine Suppe oder Nudeln kochen und alle essen aus einem Topf; der Käse in Scheiben geschnitten schmilzt zu einem Block zusammen und schmeckt immer noch; diese Erfahrungen und noch so viele mehr waren heute von den Wanderrückkehrer/innen zu hören. Erschöpft und zufrieden packten sie die Rucksäcke aus. Vielleicht bekommen wir das zu Recht, unsere Wandersleute in den nächsten Tagen zu einem kleinen Bericht zu animieren. Dann gibt es Originaltöne. Aber erst morgen, wenn die Kräfte wieder sind. cr
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Der fünfte Tag

Jan Philipp Strelow , 18.07.2010 01:36
Tag 6: Zwischen Lager- und Wanderleben

Viele Wandergruppen sind unterwegs. An den Übernachtungsplätzen ist viel Bewegung. Die einen gehen, die anderen kommen. So erlebten die Kinder in der Ruine der Krukenburg als Tagesabschluss eine Abendandacht im Fackellicht. Auch in Gieselwerder ist es wunderschön. Vom Lagerfeuer schaut man auf die vorbeifließende Weser und in die sanfthügelige Landschaft. Augenblicke, die unvergessen bleiben. Der Reinhardswald selbst zeigt sich als klasse Wandergebiet. Dass manche Wegmarkierung fehlt, ist pfadfinderische Herausforderung genug.
Im Lager selbst gibt es bei halber Besetzung zahlreiche Angebote: Es wird "Herzblatt" oder "Die Werwölfe von Wülmersen" gespielt oder der Kreativität freien Lauf gelassen.
Zeit, um an dieser Stelle einmal eine der wesentlichen Stützen unseres Lagers vorzustellen: Unsere Küchen- und Einkaufscrew. Mit Küchenchefin Martina sorgen Traute, Gabi, Maren, Marlies, Natalie, Lissy, Ingrid und Monika jeden Tag für die Verpflegung. "Das war echt lecker!" ist die häufige Reaktion der Kinder. Oder: "Heute habe ich mir sogar noch mal was geholt, so gut war das!" Manche Mutter und Vater zuhause würde sich wundern, was ihre Kinder ohne jedes Murren, sondern mit Appetit essen. Von morgens um 6 Uhr bis nach Mittagnacht sind das Küchenteam für uns da, haben immer ein offenes Ohr und verteilen mit viel Liebe manch Pflaster für die Seele. Hier gibt es keine 0-8-15-Lösung. Was geht, machen sie möglich. Und das ist so gut wie alles und immer.
Dass Martina auch alles parat hat, ist Peter und Dieter zu verdanken. Sie sorgen für den täglichen Einkauf. Da Dieter, der für die Technik zuständig ist, so gut wie nichts in diesem Bereich zu tun hat, kann er Peter unterstützen oder hilft bei den täglichen Fahrtdiensten zum Beispiel bei der Kanuten.
Euch allen in der Küche und drum herum: Ihr seid klasse!!!!!!!!!!!! Toll, dass wir euch dabei haben!!!!!!!!!!!! Wir lieben euch!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir freuen uns schon auf morgen Abend, wenn die Lagerglocke wieder zum Essen ruft. cr
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Bericht aus der Wilstermarsch

Pastor J.P. Strelow , 17.07.2010 10:30
Nun sind wir schon seit sechs Tagen auf diesem herrlichen Platz im Wasserschloss Wülmersen. Die Kinder haben sich alle eingelebt und fühlen sich heimisch. Niemand hat Heimweh oder ist krank ? ok, vielleicht ein paar Schürfwunden oder hier und dort eine klitzekleine Verletzung, weil wir wieder mal barfuß gegangen auf einen Hering getreten sind, aber sonst geht es uns wirklich gut. Obwohl das Essen sehr gut schmeckt, freuen sich alle auf die Öffnung des Kiosks. Wir haben so viel zu tun und von Langerweile kann keine Rede sein.
Das Unwetter am Dienstagabend haben wir unbeschadet überstanden ? außer ein paar Schlafsäcke, aber auch die sind inzwischen wieder trocken. Wir haben daraus viel gelernt: dass z.B. unser Schlafplatz immer aufgeräumt sein muss und die Zelte jederzeit wetterfest abgespannt sein müssen. Unserer äußerst guten Stimmung hat es jedenfalls nicht geschadet.
Es haben bereits einige Kanutouren stattgefunden und gestern begannen die Wandertage. Einige machen nur kurze Touren in die Stadt, um ihr Taschengeld zu verprassen; andere wandern bis zu 4 Tage und verpflegen sich unterwegs selbst. Die Übernachtungen finden auf vorher abgemachten bewachten Schlafplätzen statt, so dass wir immer wissen, wo unsere Wanderer sich aufhalten. Auf jeden Fall hat jede Tour seinen besonderen Reiz und ist auf die Bedürfnisse der Wanderer abgestimmt.
Gestern Abend hatten wir gemeinsames Programm mit den Schobüllern. Die Gewinner des Spiels ?Der große Preis? erhielten einen Naschipreis. In der Mittagspause gehen wir auch heute wieder an den Bach und kühlen uns ein wenig ab. Unsere Kübelspritze kommt uns dabei genau richtig. Die Sonne trocknet uns dann ganz schnell wieder, wenn wir ?ausversehen? mit T-Shirt und Schuhen in den Bach gefallen sind.
Also, liebe Daheimgebliebene, ihr merkt sicherlich schon, dass wir hier viel Spaß haben. Abends sind wir alle so müde, dass wir in einen tiefen Schlaf fallen. Drückt uns mal alle die Daumen, dass das Wetter weiterhin mitspielt und wir noch viel erleben können.
Es grüßen euch ganz herzlich die Pfadis aus der Wilstermarsch
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Der vierte Tag

Jan Philipp Strelow , 16.07.2010 12:00
Tag 4: Die Wandertage beginnen

Der Himmel zeigte sich heute von einer Seite, als wäre letzte Nacht nichts gewesen. Wir nutzten die Chance zum Aufräumen in den Zelten, um mit den Vorbereitungen für die Wandertage fortzufahren. Die ersten Wandergruppen warteten darauf, den Platz endlich verlassen zu können. Ihr Ziel: die schöne Umgebung und am Ende des Tages die fest eingerichteten Übernachtungsplätze. Den Wanderern gab unsere Lagerzeitung noch rechtzeitig den wichtigen Tipp mit auf den Weg: „Flip-Flops sind keine geeigneten Wanderschuhe.“
Andere Gruppen suchten den Tierpark Sababurg auf. Neben der weitläufigen Parkanlage mit viel Schatten, der Greifvogelflugschau, einem schreibenden Affen und zahlreichen heimischen Tieren gab es auch Gelegenheit, das Taschengeld am dortigen Kiosk in Eis und Cola umzusetzen.
Wer im Lager geblieben war, konnte an der am Wasserschloss vorbei fließenden Au einen Flair von Strandatmosphäre genießen. Ausgebreitete Handtücher, der Duft von Sonnencreme und in der Au tobten die Kinder ausgelassen.
Der Abend klang mit Spielprogrammen in den Dörfern aus.
Und was gab es sonst noch: Der Brötchenskandal hat gute Chancen in Vergessenheit zu geraten. Und Kugelschreibertatoos (auch großflächig) liegen voll im Trend. Ungeahnte Kreativität und künstlerische Schaffungskraft erwachten.
Schlussendlich mussten wir heute Abend das erste Mal ganz tief in die Taschen greifen, um Pullover und lange Hosen zu suchen. Außer Jan Philipp. Er bleibt hart und wurde noch spät abends in kurzer Hose und T-Shirt gesichtet. cr
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Der dritte Tag

Jan Philipp Strelow , 15.07.2010 19:30
Tag 3: Vom Goldrausch ins Unwetter

Was für ein Tag, was für eine Nacht liegt hinter uns. Die wichtige Nachricht gleich zu Beginn: Ein Unwetter zog gestern Abend über unseren Platz hinweg. Und wir haben es gut überstanden. Nur die Zelte, die wir vorsorglich niedergelegt hatten, werden heute Morgen wieder aufgestellt.
Doch der Reihe nach: Bei Sonnenschein fanden gestern am Vormittag die AGs ihre Fortsetzung. Außerdem unternahmen erste Gruppen Ausflüge z.B. in den Tierpark Sababurg. Nach dem Mittagessen verfiel das Lager in einen Goldrausch. Ein von den Elmshornern toll geplantes und durchgeführtes Geländespiel im nahen schattigen Wald stellte die Kinder und Jugendlichen vor die Aufgabe, in kleinen Gruppen eine Kathedrale zu bauen. Vor dem Bau standen verschiedene Aufgaben. Auf der Grundlage von Gold mussten entsprechende Rohstoffe für den Bau beschafft werden. Und so waren alle über mehrere Stunden schwer beschäftigt.
Am Abend sollte dann im zweiten Gottesdienst dem Jungen Trenk die Geschichte von der Sturmstillung auf seinem Weg weiterhelfen. Wie passend! Denn während des Gottesdienstes sandte ein nahendes Unwetter seine Vorboten. Der Gottesdienst wurde abgebrochen. In Windeseile sicherten die Großen die Zelte, während die Kleineren im Keller der Ruine einen sicheren Aufenthaltsort fanden. Mit Singen und Saft verbrachten wir die nächste Zeit. Noch vor Mitternacht waren die Kinder schließlich in ihren Zelten. Angeln-Süd übernachtete im Keller der Ruine. Nach der aufregenden Erfahrung kehrte schnell Ruhe auf dem Platz ein.
Heute Morgen nutzen wir die Situation, um Klarschiff in den Zelten zu machen. In einigen Zelten sah es schon vor dem Unwetter so aus, als hätte ein auf diese Zelte örtlich begrenzter Wirbelsturm seine Unwesen getrieben. Nach dem Aufräumen setzen wir unser Programm bei erfrischend kühlerem Wetter fort. cr
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Der zweite Tag

Jan Philipp Strelow , 15.07.2010 16:30
Tag 2: Erster Skandal im Lager

Unser Sommerlager ist noch keine zwei Tage alt und hat schon den ersten handfesten Skandal. Sind doch heute Morgen einige lieblos geschmierte Brötchen gesichtet worden. Betroffen waren Marmeladenbrötchen. Beim morgendlichen Schmierdienst waren wohl doch nicht alle ausgeschlafen. Nur so lässt sich die Nachlässlichkeit dieser sonst so zuverlässigen Gruppe erklären. (Info für Außenstehende: Der Schmierdienst besteht aus mehreren älteren Jugendlichen, die tageweise abwechselnd für 300 Kinder je 2 Brötchen ab ca. 6.45 UHR mit Marmelade und Ersatz-Nutella beschmieren – also 1.200 Brötchenhälften jeden Tag). Was war geschehen: Einige Brötchen wiesen nur einen Klecks Marmelade in der Mitte der Brötchenhälfte auf. Am Rand war NIX!!! Der Versuch der Vertuschung durch einfaches Draufbabben einer weiteren Hälfte gelang nicht. Reporter der hiesigen Tagespresse „Aktuelle Tageszeitung – endlich auch für Ritter“ – kurz ‚atze‘ deckten den Skandal auf. Weiterhin konnten alle Kinder in der aktuellen Ausgabe die frohe Botschaft lesen, dass nun endlich der Kiosk seine Tore öffnet. Die gut sortierte Auslage wurde kräftig geplündert.
Und was gab es sonst noch: In der Nacht gab es einen Regenschauer. Das Wetter war für die heutigen Aktivitäten (Wandermesse: Was muss ich bedenken, damit meine Wanderung gelingt? und Angebote in den Dörfern: Ritterlampen bauen, Jonglierbälle selber herstellen, Wachsfackeln bauen, Halstuchknoten flechten und Kupferhalstuchknoten biegen, Filzen, witzige Papierhüte gestalten, Schwertkampf, Bratpfannen bauen usw.). Der Abend brachte viele tolle selbstmachte Desserts in den Dörfern. „Das war richtig lecker!“ war immer wieder zu hören. Ja, das war es auch. So gestärkt fand der Abend seinen gemeinsamen Abschluss am großen Lagerfeuer. Laut klangen unsere Lieder im Licht der untergehenden Sonne über die angrenzenden Felder. cr
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Das Wasserschloss Wülmersen

Jan Philipp Strelow , 14.07.2010 11:30
Das Wasserschloss Wülmersen

Dieses Jahr lagern wir, wie schon vor vier Jahren, im Wasserschloss in Wülmersen in der Nähe von Kassel. Die Zeltwiese wird von einer Trockenmauer umrandet, das Schloss umfasst eine Burgruine, ein Verließ, einen Turm und einige andere Gebäude. Erbaut wurde die Anlage im 12. Jahrhundert und lange für intensive Tierhaltung genutzt. Nach 25 Jahren Leerstand wurde sie mit Mittelalterlicher Art restauriert und ist nun als Pfadfinderplatz und Herberge sehr begehrt. Innerhalb der Burgmauern kommt eine ganz eigene Atmosphäre von Sicherheit, Geborgenheit und Gemeinschaft zustande. Mit ca. 330 Pfadfindern ist der Platz sehr gut gefüllt, und es gibt viel zu entdecken. Und nachts leuchten die Sterne (die wir in vielen wolkenlosen Nächten beobachten konnten) hier auch viel heller als zuhause!
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Der erste Tag

Jan Philipp Strelow , 13.07.2010 10:30

Tag 1 geht zu Ende: Spanien ist Fußballweltmeister und wir halten Siesta.
Nachdem das Fußballspiel noch bis spät in die Nacht gut vernehmbar in den Zelten diskutiert worden ist, sind wir nach kurzer Nacht in einen neuen Tag gestartet. Ein guter Start für einen ersten Tag. Jacob – unser Sanitäter – hatte außer den üblichen Kleinigkeiten wenig zu tun. Ein paar Kinder, die zu viel Sonne getankt hatten, wurden langsam wieder abgekühlt. Alle Gruppenleiter/innen geht das Lagermantra schon flüssig über die Lippen: 1. Trinken, Trinken, Trinken 2. Eincremen, eincremen, eincremen. 3. Sonnenhut, Sonnenhut, Sonnenhut. Bei Sonnenschein und hohen Temperaturen richteten sich die Dörfer ein und jedes Kind findet den Weg zu den Wasserstellen und zu den Toiletten. Nach dem Mittagessen war erst mal Siesta angesagt. Die kleinen Schattenoasen nutzend spielten die Kinder oder lasen.
Zum Erkundungsspiel am Nachmittag erwachte das Lager wieder. Alle gerieten in Bewegung, um bei witzigen Spielen nun alle weiteren Orte auf dem Lagerplatz kennenzulernen. Auch die ersten Kostüme waren zu sehen. Zu groß die Ungeduld der Kinder. Und allzu verständlich. Denn was für schöne Kostüme waren zu sehen. Ein großes Lob an alle zu Hause. Da haben sich viele ganz viel Arbeit gemacht. Einfach klasse! Uns allen hat die tolle Verkleidung denn auch am Abend geholfen, auch inhaltlich in das Lager einzusteigen. Unser erster Gottesdienst führte uns 900 Jahre zurück. Dicht gedrängt saßen wir in der Ruine und lernten den Jungen Trenk kennen. Trenk, Sohn eines Leibeigenen, mit Freude am Leben und mit vielen Träumen. Doch einmal Leibeigen immer Leibeigen. Keine rosige Zukunft. Vor allem, weil der Landesherr mit harter Hand regiert. Da fallen viele Worte, die Trenk wehtun. Und zusätzlich erlebt er, wie sein Vater erniedrigt und ausgenutzt wird. Ein vertrauter Mönch bringt Trenk mit der biblischen Geschichte vom „Blinden Bartimäus“ nahe. Aufmerksam und gespannt verfolgen die Kinder, wie Trenk langsam die Augen geöffnet werden. Tief in Trenk erwacht die Hoffnung, dass Gottes Wort so etwas wie ein Schild sein kann. Ein Schild, das schützt und stärkt gegen Worte, die wie Pfeile angeflogen kommen und verletzen können.
Am Ende des Tages interessiert kaum einen mehr, wer Fußballweltmeister ist. Das Wetter hat sich etwas abgekühlt (gefühlte 2 Grad Celsius). Siesta werden wir weiter halten. Ein Gewitter zog in einiger Entfernung vorbei. Und wir: Wir sind nun wirklich angekommen. cr
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Die Anreise

Pastor J.P. Strelow , 12.07.2010 01:06
Während noch beim Endspiel mitgefiebert wird, kommt hier gleich der nächste Bericht vom Tage: Zwischen 16 und 18 Uhr sind alle fünf Reisebusse wohlbehalten auf dem Lagerplatz angekommen. Das Vorkommando hat alle herzlich empfangen und die Kinder in die Dörfer begleitet. Die Dorfchefs teilten die Kinder in ihre Zelte ein, anschließend haben die Zeltchefs ihre Kinder in Kleingruppen über den Lagerplatz geführt und alle wichtigen Plätze erkundet.

Wie in jedem Jahr hat unser Küchenteam auch in diesem Jahr wieder Nudeln und Tomatensoße für uns gekocht. Während die Fußballbegeisterten das Endspiel guckten, unterhielten sich alle anderen bei Spiel und Spaß in ihren Dörfern. Mit Liedern an den Lagerfeuern geht es gleich in den Zeltdörfern in die Kohten und Jurten zur ersten Nacht in diesem Sommerlager:

„Der Tag begann, der Tag vergeht, vorbei ist seine Zeit,
wenn gleich der Mond am Himmel steht, ist Vergangenheit.

Diese Nacht in Gottes Hand, legen wir in Gottes Hand.
Diese Nacht, jede Nacht, in Gottes Hand.

Wir bitten dich jetzt für die Nacht, das wir geborgen sind,
und du auf jeden hier gibst acht, bis neu dein Tag beginnt.

Diese Nacht in Gottes Hand, legen wir in Gottes Hand.
Diese Nacht, jede Nacht, in Gottes Hand.“
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Bericht vom Voraustrupp

Pastor J.P. Strelow , 11.07.2010 13:00
Das Lager steht. Es kann losgehen. In der Nacht von Donnerstag und Freitag haben sich insgesamt 80 Mitarbeiter aus den sechs Stämmen der diesjährigen Fahrtengemeinschaft auf den Weg nach Wülmersen gemacht, das Lager aufzubauen. Zuvor wurden in Sterup, Ascheberg und Wewelsfleth die LKW mit dem Material beladen und auf die Reise in Weserbergland geschickt.

Bei Temperaturen knapp unter 40 Grad waren die Aufbautage schweißtreibend wie seit langem nicht mehr. Dennoch ging es erstaunlich gut voran, so dass der größte Teil der Zeltdörfer bereits am Freitagabend beinahe vollständig stand. Um der größten Hitze auszuweichen, verlegten wir den Aufbau auf die frühen Morgenstunden ab 06:00 Uhr und den Abend bis 22:30 Uhr. Die Mittagsstunden verdösten im kühlen Kellergewölbe unter der Burg. Am gestrigen Abend haben wir uns nach getaner Arbeit bei Nackensteak und Fußball belohnt. Heute, am Anreisetag der Kinder, sind wir dankbar für bewölkten Himmel, leichten Wind und angenehme Temperaturen unter 30 Grad.

Jetzt ist alles hergerichtet. Wir fühlen uns sicher und wohl. Die Burg ist wirklich eine „Perle“. Die Burgmauer umschließt unsere Zeltdörfer, das Programm ist vorbereitet und das Mitarbeiter- und Aufbauteam freut sich auf die Kinder. Der Psalm 31 wird über unseren Gottesdiensten und auch über unserem Lager stehen. Und so grüßen wir mit Worten aus dem Psalm: „Sei mir ein starker Fels und eine Burg, dass du mir helfest. Denn du bist mein Fels und meine Burg, und um deines Namens willen wollest du mich leiten und führen.“
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