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Kirchentag 2013

Hamburg, 30.04.2013 - 05.05.2013

Sonntag, 05.05.2013

Philine Dierking , 07.05.2013 00:51
Nach der Meinung fast aller klingelte der Wecker heute zu früh. Denn bis um sechs mussten alle Sachen gepackt, die Zimmer aufgeräumt und gefrühstückt werden. Anschließend sammelten sich alle ein letztes Mal auf dem Schulhof der Bugenhagen-Schule. Nach der Einteilung der Aufgaben für den letzten Tag und den Abschlussgottesdienst des Kirchentages machte sich eine fast nicht enden wollende Gruppe Pfadfinder auf den Weg in den Stadtpark. Nach einer halben Stunde Marsch wurden die einzelnen Posten bezogen: als Busse-Einparker, Besucher-Lenker, Straßensperren und Parkplatz-Kontrolleure. Viele waren auch für das Austeilen des Abendmahls während des Gottesdienstes eingteilt. Da wir alle schon sehr früh da waren, war anfangs wenig bis fast gar nichts zu tun. Eine Straßensperre beschrieb, was ganz viel später erlebt haben: „Erst war hier keiner. Dann kam eine Wand aus Menschen auf uns zu, die gar nicht mehr aufhörte!“ Erst mit Beginn des Abschlussgottesdienst wurde es weniger. Aber wie schon in den vergangenen Tagen waren die Pfadis auch heute wieder Anlaufstelle für Fragen. Während des Gottesdienstes wurde an 96 Tischen Abendmahl an die Besucher ausgeteilt. An vielen Tischen halfen auch Pfadis vom REGP. In Gruppen von vier Personen liefen sie durch die Reihen und verteilten Oblaten und Saft. Im Anschluss an Gottesdienst und Nachprogramm begann dann für die Pfadis der Abbau. Es wurden die Abendsmahlstische abgebaut, Stühle gestapelt und Müll gesammelt. Inzwischen waren auch die Helfer aus dem Quartier und einige der Hallenleitern im Stadtpark angekommen. Gemeinsam verbrachte man die Zeit bis alle von ihren Posten zurück waren meist liegend und Schlaf nachholend in der Sonne. Um 13:30 Uhr begannen dann die letzten Ansagen. Ulli, Maya und Jan Philipp dankten den viel Pfadis ebenso viel die Offiziellen des Kirchentages. Und nachdem sich zwei riesige Kreise gebildet hatten, das letzte Lied gesungen, Abzeichen und T-Shirts verteilt waren, war es Zeit, Abschlied zu nehmen. Alle sind sich einig: Wir sehen uns wieder - spätestens 2015 in Stuttgart!
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Samstag, 04.05.2013

Philine Dierking , 06.05.2013 23:33
Der vorlertzte Tag des Kirchentages begann wie die beiden vorherigen. Die Helferinnen und Helfer waren an ihren üblichen Bühnen, Hallen oder Kirchen eingesetzt. Dieses Jahr hat der REGP auf dem Markt der Möglichkeiten auf dem Messegelände wieder einen eigenen Stand. Dort werden Informationen über den Ring gegeben, Bilder gezeigt und Spiele angeboten. Zuständig für den Stand sind zwölf Personen aus den Stämmen Harrislee, Angeln Süd, Munkbrarup und Kirchbarkau. Sie verteilen Infohefte und lassen die Besucher Knoten basteln oder Rucksäcke packen. Auch ein paar Promis haben den Stand schon besucht. So kam heute der Bischofsbevollmächtige Gothart Magaard in Begleitung von Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig und dem Synoden-Präsis Dr. Andreas Tietze am Stand vorbei und informierten sich über die Jugendarbeit der Pfadfinder, tranken Tschai und schrieben ins Gästebuch. Anschließend ging es raus vor die Halle zu einem Gruppenfoto mit knapp 90 Pfadis. Und wie auf den letzten Kirchentagen auch gab es dann für alle ein Eis. Währenddessen sind andere Pfadfinder ebenfalls auf dem Messegelände. Sie müssen allerdings ihrem Ordnungsdienst nachgehen, in dem sie Ausgänge bewachen, Infos geben und im Notfall die Hallen wegen Überfüllung schließen. Diese Aufgaben kommt dieses Jahr den Pfadis aus Angeln-Süd, Whörden, Heide, Harrislee, Tolk, Kropp und Schleswig zu. Einen sehr versteckten Einsatzort in der HafenCity im ehemaligen Zollamt haben Pfadfinder aus Schenefeld und Wacken. Zu ihren Aufgaben gehörte die Einlasskontrolle, Leute zählen und sauber machen zwischen den Veranstaltungen. Überwiegend ist es eine sehr ruhige Location, aber einmal musste sogar die Halle gesperrt werden. Weil aber immer noch so viele Besucher da waren, haben die Pfadis einfach das Programm über Lautsprecher nach draußen übertragen. Ganz in der Nähe sind noch die Pfadfinder aus Sventana Heikendorf, Sventana Schönkirchen und Wilster eingesetzt. Sie bewachen die Notausgänge in der Hauptkirche St. Katharinen, bauen die Bühne um, beantworten Fragen und verkaufen Kirchentagskarten. Als Dankeschön für die gute Zusammenarbeit hat die Hallenleitung es den Pfadfindern ermöglicht, auf die höchste Plattform des Kirchtums zu steigen. Der wunderbare Ausblick entlohnte dann auch ein bisschen für die anstrengende Arbeit auf dem Kirchentag. Auch wenn der Samstag für die Kirchentagsbesucher noch ein ganz normaler Tag ist, sieht das bei den Pfadfindern anders aus. Sie müssen ab dem Nachmittag bis spät in die Nacht ihre Bühnen, Hallen und Stände abbauen, Papphocker falten und alles in Ordnung bringen. Einige von uns kamen erst nachts um halb zwei im Quartier an. Dann hieß es für alle schnell ins Bett, weil der nächste Morgen zeitig beginnen sollte.
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Freitag, 03.05.2013

Philine Dierking , 04.05.2013 10:00
Heute war der zweite „normale“ Tag des Kirchentages. Er begann für die Frühaufsteher der Pfadfinder mit einem Überaschungsgast zum Frühstück. Bischöfin Fehrs aus Hamburg und Propst Block wollten in ihrer „freien“ Zeit zu uns ins Quatier kommen um sich bei uns für den Helferdienst zu bedanken. Die Pfadis, die im Kinderzentrum eingesetzt sind, trafen die Bischöfin dann nachmittags um 16.30 Uhr wieder, als sie dort eine von Kindern selbst gezimmerte Kathedrale eröffnete. Die meisten Pfadfinder des REGP mussten aber heute unseren „üblichen“ Pflichten auf dem Kirchentag nachgehen: Ordnungsdienst an Hallen, Kirchen und Messeständen. So kümmern sich die Pfadfinder aus Risum, Neumünster Wittorf und Neumünster Bugenhagen in der Kirche St. Pauli darum, dass das Programm reibungslos ablaufen kann. Dafür bauen sie zwischen den einzelnen Veranstaltungen die Kirche um, verteilen Gesangbücher und zählen Besucher, um die Kirche im Falle einer Überfüllung schließen zu können. Außerdem bewachen sie Notausgänge und weisen den Weg zur nächsten Toilette. Um die Kirche herum hat die Gemeinde einige Aktionen für Kinder und Erwachsene aufgebaut. Neben Torwandschießen, Klettern und Schmuck aus Kronkorken basteln haben Gemeindemitglieder ein kleines Tattoostudio für Abziehtattoos aufgebaut. Einige Meter weiter werden alle frisch Tattoowierten fotografiert und sollen ihre Gedanken zum Thema „Glaube, Liebe, Hoffnung“ aufschreiben. Der Text und das Foto werden dann gemeinsam an die Kirchenwand geklebt. Auch ein paar Pfadis haben in einer freien Minute die Gelegenheit genutzt und sich so ablichten lassen. Ein kleines Stück weiter ist die Bühne am Fischmarkt. Hier sind die Stämme Kaltenkirchen, Kirtoft, Flintbek, Elmshorn, Lübeck St. Stephanus und Lübeck St. Lorenz eingesetzt. Auch wenn auf der Bühne ein sehr gutes Programm geboten wird, machen sich leider nicht sehr viele auf den doch etwas längeren Weg von der Bahnstation zum Fischmarkt. Deshalb haben die Pfadis auch keinerlei Probleme, ihren Aufgaben nachzukommen: dem Umbau der Bühne, beim Abladen der Instrumente der Darsteller zu helfen und auf dem ganzen Platz alle Fahrradfahrer freundlich, aber bestimmt darauf hinzuweisen, dass die absteigen und schieben müssen. Gleich nebenan ist die Fischauktionshalle. Auch hier sind fast 70 Pfadis aus Kirchbarkau, Preetz, Pinneberg, Bokhorst, Braderup, Friedrichstadt und Langenhorn für das Funktionieren des Ablaufs verantwortlich. Neben dem üblichen Bewachen der Notausgänge und dem Umbau der Bühne haben die Jungs und Mädchen hier ein paar besondere Aufgaben. Da die hier stattfindenen Veranstaltungen kostenpflichtig sind, muss am Eingang eine Eintrittskartenkontrolle stattfinden. Außerdem befindet sich in der Fischauktionshalle ein Verkaufspunkt für Kirchentagskarten, der von Pfadfindern geführt wird. Auf Grund der besonderen Nähe zum Hafen haben immer zwei Pfadis einen Spezialjob. Sie begleiten zweimal täglich die Schiffwallfahrt auf ihrer vierstündigen Tour durch den Hafen und helfen an Bord mit beim Austeilen des Abendmahls. Einen ganz anderen Job haben dagegen die Pfadfinder aus Henstedt-Ulzburg, Jevenstedt, Wasbek, Joldelund, Schacht-Audorf, Klatzow, Selent und Brokstedt. Ihr Einsatzort ist die Verpflegungshalle im Congress Centrum Hamburg, kurz CCH. Schon am Eingang zur Helferverpflegung werden alle von Pfadis aus dem REGP begrüßt und müssen ihre Essensmarke vorzeigen. Drinnen verteilen sie dann das Essen und nehmen anschließend die Teller wieder zurück. Außerdem sammeln sie liegen gebliebenes Geschirr ein und wischen die Tische ab, so dass sich alle beim Essen wohlfühlen und entspannen können. Das Beste an ihrem Job, meinen einige, ist die Tatsache, dass sie früher oder später fast alle unsere Pfadfinder vom REGP zu Gesicht bekommen. Und heute gab es in der Essenshalle auch noch einen Sondergast: Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich kam in der Helferverpflegung vorbei und aß einen Salat. Abends fand dann das Konzert der Wise Guys im Stadtparkt statt. Viele der Pfadis genossen ihr Freizeit bei der Musik. Die Stämme aus Wankendorf, Klausdorf, Harrislee und Kropp waren zwar auch vor Ort, mussten arbeiten: Straßen sperren und die Besucher in Richtung Bühne lenken. Dabei konnten sie trotzdem das Konzert verfolgen. Zurück in der Schule saßen viele in der Aula noch zusammen, haben geredet oder gesungen, bis sich dann schließlich jeder auf den Weg in seinen Schlafsack gemacht hat.
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Donnerstag, 02.05.2013

Philine Dierking , 03.05.2013 14:30
Donnerstag bis Samstag sind grundsätzlich die „normalen“ Tage auf dem Kirchentag. Man kann die Messe besuchen, Disskussionen führen oder Bibelarbeiten machen. Viele der Pfadfindern sind für Ordnungsdienste in den Hallen, an den Bühnen und in Zentren eingeteilt. Andere helfen bei der Versorung der Helfer. Am Norkirchenschiff am Rathausmarkt sind Pfadis aus Wellingdorf und Schenefeld eingesetzt. Ihre Aufgaben sind das Verteilen der Kirchenzeitung, im Schiff selbst Getränke und Essen zu verkaufen sowie den Kirchentagsbesuchern und jedem Interessierten Informationen über die Nordkirche zu geben. Hinzu kommt, dass sie die beiden Türme, die den Bug des Nordkirchenschiffs bilden, im Blick haben müssen, damit sie nicht überfüllt werden. Einen besonderen Job haben die breklumer Pfadis und 10 Jungs und Mädchen aus Elmshorn. Sie bilden die Schnittstelle zwischen dem Kirchen und der internationalen gartenschau, kurz igs. Denn die Dauerkarte berechtigt die Besucher sich auch für einen Tag die Blumenpracht in Wilhemsburg anzusehen. Die Aufgabe der Pfadis ist es, die Eintrittskarten abzustempeln, Fragen zu beantworten und bei den beiden Bühnen beim Umbau zu helfen. Die größte geschlossene Gruppe an Helfern vom REGP ist im Kinderzentrum im Park Planten un Bloomen im Bereich Große Wallanlage eingeplant. Die Pfadfinder aus Grube, Halstenbek, Boostedt, Flensburg Engelsby, Husby, Iztehoe Edendorf, Itzehoe Tegelhörn, Grundhof Munkbrarup, Großsolt-Kleinsolt, Schobüll, Krummesse, Neumünster Anschar und Plön müssen mit ihren 180 Leuten Bühnen und Notausgänge bewachen, Flyer verteilen, den Ausstellern beim Auf- und Abbau helfen, auf den Grünflächen Müll sammeln und wie überall freundlich die Fragen der Kirchentagsbesucher beantworten. Einige begleiten auch die sogenannte Bibelwanderung, bei die bis zum 200 Personen gemeinsam einen Spaziergang machen und dabei Bilbelgeschichten hören. Außerdem ist ein kleiner Kreis von Pfadis dafür verantwortlich, dass die Kinder an einer Kletterwand hoch klettern können und auch sicher wieder auf den Boden zurück kommen. Sechs Schenefelder unter der Leitung von Henrik bieten den Kindern ein besonderes Highlight. In einem vorgefertigten Gerüst können die Kleinen aus Schläuchen, Rohren, Fußleisten, Glocken, Draht und vielem mehr ganz individuelle Murmelbahnen bauen. Unter den Eltern hat es sich inzwischen zu einem Geheimtipp entwickelt und besonders viele Väter bauen auch gerne lange mit. Neben dem üblichen Kirchentagsablauf gab es für einige Pfadfinder auch ganze besondere Treffen. Der Verteidigungsminister Thomas de Maizière kam für einen Kurzbesuch am Stand des REGP in den Messehallen vorbei. Auch der Grünen Politiker Robert Habeck war nach einer Podiumsdiskussion gerne noch bereit, sich mit einigen Pfadfindern zu unterhalten und ein Foto zu machen. Einen etwas anderen Job hat die Ordnungsdienstreserve aus Sterupern und Aschebergern. Sie sind spontan einsetzbar. Da aber auf diesem Kirchentag fast alles nach Plan läuft, haben sie die meiste Zeit über eine sehr entspannte Tätigkeit. Eine Ausnahme bildete der Donnerstag Abend: Ihr Auftrag war es ab 22.00 Uhr im Hühnerposten am Hauptbahnhof eine Veranstaltung, die als „Russendisko“ beschrieben wurde, reibungslos über die Bühne zu bringen. DJ war der Autor des gleichnamigen Buches Wladimir Kaminer. Wie von der Kirchentagsleitung erwartet, kamen fast doppelt so viele Besucher, wie in der Location Platz hatten. Und auch wenn die Musik eine dreiviertel Stunde länger als geplant spielte, kam unter den Helfern keine schlechte Stimmung auf. Denn da die typische russische Musik mit Beats unterlegt und tanzbar war, konnte man die Arbeit auch zu so später Stunde noch gut ertragen.
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Mittwoch, 01.05.2013

Philine Dierking , 02.05.2013 11:30
Abend der Begegnung Gestern am Dienstag war der große Anreisetag. Ab kurz vor 18.00 Uhr kamen die ersten Pfadfinder in unserem Quatier in der Bugenhagen-Schule in Alstedorf an. Bevor wir unsere Zimmer beziehen konnten, wurden wir mit allen wichtigen Materialen für den Kirchentag versorgt: Programmheft, Bus- und Bahnplan, Essensmarken, Helfertuch und dem Helferausweis. Nachdem wir uns für die nächsten fünf Nächte häuslich eingerichteten hatten, stand der Abend zur freien Verfügung. Einige machten schon einen ersten Ausflug in die Stadt, andere feierten große Wiedersehen in der Schule. Trotz der Euphorie galt für alle ab 24.00 Uhr Nachtruhe. Für heute morgen war eine große Einweisung in die Aufgaben als Helfer auf dem Kirchentag angesetzt. Nachdem die ersten von uns die Container-Duschen ausprobiert haben und letztlich jeder trotz der verspäteten Lieferung des Bäckers sein Brötchen bekommen hatte, begann Jan Philipp pünktlich um 08.00 Uhr auf dem Schulhof mit der offiziellen Begrüßung. Anschließend wies Thomas uns stellvertretend für das Quatiersteam in die Regel für das Verhalten auf dem Schulgelände ein. Und nachdem Maya allen ihren heutigen Einsatzort zugeteilt hatte, begann für einige bereits der erste Arbeitstag. Vielen von uns waren Straßensprerren zugeteilt, an denen kontrolliert werden musste, wer durchfahren durfte. Während anfangs noch einige Ausnahmen gemacht werden konnte, wurden später einige der Straßen vollständig für Autos gesperrt. Am schwersten war es, Anwohnern, die zu ihren Wohnungen wollten, zu erklären, dass sie dafür einen Umweg in Kauf nehmen müssten. Viele reagierten mit Verständnisse, aber in Einzelfällen musste die Polizei zur Unterstützung hinzugezogen werden. Eine weitere Aufgabe für viele von uns war der Einsatz bei den Eröffnunggottesdiensten. Auch hier mussten die Pfadis verärgerten Besuchern immer wieder freundlich erklären, dass der Platz leider überfüllt ist und nicht mehr betreten werden dürfte. Die Meisten nahmen das problemlos hin. Aber einige versuchten mit den Helfern über Ausnahmen zu verhandeln. Obwohl es für die Pfadis teilweise schwierig war, meinten die Jungs und Mädels, dass die freundlichen Worte der Kirchentagsbesucher immer wieder motivierend wirkten. Andere Pfadfinder hatten die Aufgabe, an verschiedenen Bahnhöfen die Besucher in die richtigen Anschlussbahnen oder aber direkt zu den Eröffnungsgottesdiensten zu leiten. Dafür hielten sie Wegweiser hoch und standen auch sonst den Besuchern bei Fragen zur Verfügung. Ein weiterer Einsatzort für Pfadfinder vom REGP ist das Congress Centrum Hamburg, kurz CCH. Hier ist während des Kirchentages die zentrale Helferverpflegung. Unsere Pfadis müssen hier Essen austeilen, die Tische sauber halten und Besteck einsammeln. Obwohl es viele einzelne Essensausgaben gibt, wurde der riesige Raum zu den Stoßzeiten doch voll, so dass es auch hier genug zu tun gab. Einen der schwersten Jobs heute hatten die sogenannten Nestmanager. Zu ihren Aufgaben gehört zum einen, eine Verbindung zwischen der Kirchentagsleitung und den Ausstellern herzustellen, und zum anderen, den Aufbau der Stände zu überwachen, diese mit Strom und Wasser zu versorgen und den Standbesitzern bei Problemen helfend zur Seite zu stehen. Trotz kleinerer Meinungsverschiedenheiten herrschte zwischen den Nestmanagern und den in ihrem „Nest“ befindlichen Ausstellern eine höfliche, freundliche Stimmung. Das Programm an den Ständen begann mit Ende des Eröffnungsgottesdiensts um 18.00 Uhr. Von nun an hatten die Kirchentagsbesucher fast vier Stunden Zeit durch die Hamburger Innenstadt zu wandern und in den verschiedenen Bereichen regionale Köstlichkeiten zu probieren, zu spielen oder sich einfach nur zu informieren. Dieser Abend der Begegnung fand seinen krönenden Abschluss darin, dass an viele der Besucher eine kleine Kerze und ein Windschutz aus Papier verteilt wurde und dann das Licht von einem zum anderen durch die Straßen weiter gereicht wurde. Während sich die Kirchentagsbesucher auf den Weg zu ihren Unterkünften machten, blieben viele der Pfadfinder noch weiter an ihren Einsatzorten, um für einen reibungslosen Abbau der Stände zu sorgen. Als die letzten dann endlich um 02.00 Uhr in der Schule ankamen, krochen alle nach dem ersten anstregenden Tag auf dem Kirchentag in ihre Schlafsäcke.
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