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Kirchentag 2015

Stuttgart, 03.06.2015 - 07.06.2015

Sonntag, 07.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 22:00
Nach einer sehr kurzen Nacht werden alle Helfer heute Morgen um 4 Uhr geweckt. Aufstehen, Sachen packen, frühstücken und schon geht es los zu den verschiedenen Einsatzorten rund um den Abschlussgottesdienst. Hier helfen alle wieder bei der Besucherlenkung, aber auch beim Busparken und bei der Verteilung des Abendmahls. Wenn die Helfer zwischendurch etwas Zeit haben, nutzen sie diese, um etwas Schlaf nachzuholen. Als es jedoch endlich losgeht, sind sie vollkommen einsatzbereit und helfen, wo sie können.
Nachdem der Abschlussgottesdienst vorüber ist und so gut wie alle Besucher den Neckarpark verlassen haben, findet für alle Helfer der Abschlusskreis statt. Von verschiedenen Seiten wird allen ehrenamtlichen Helfern noch einmal für ihren grandiosen Einsatz gedankt. Anschließend bekommen sie ihre Abzeichen, beten das Vater Unser, holen sich ihre T-Shirt ab und steigen dann nach und nach in die Reisebusse. Teilweise weit nach Mitternacht kommen endlich alle müde aber glücklich zu Hause an.

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Samstag, 06.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 22:00
Morgens heißt es für viele wieder früh aufstehen und zu ihren Einsatzorten fahren. Für den Tag ist auch eine schwere Unwetterwarnung herausgegeben worden, weshalb für sämtliche Veranstaltungsorte Evakuierungspläne ausgearbeitet werden.
Am Morgen scheint jedoch die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Nur ganz kleine Gewitterwolken sind zu sehen, die langsam größer werden.
Besonders populär ist heute Morgen die Veranstaltung von Eckart von Hirschhausen. Als um 8:30 die Halle geöffnet wird, strömt eine einzige Wand aus Menschen in die Porsche Arena, bis diese innerhalb von einer halben Stunde voll besetzt ist. Alle 6000 Plätze sind belegt – manche Besucher, die eigentlich auch diese Veranstaltung besuchen wollten, müssen leider draußen bleiben.
Doch auch die Veranstaltung, die anschließend in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle stattfindet, ist nicht weniger populär. Auch diese Halle wird bald für weitere Besucher gesperrt. Wie Steinmeier daraufhin in seiner Ansprache glücklich feststellt, seien endlich wieder so viele Menschen am Weltfrieden interessiert, dass eine so große Halle nicht ausreiche, um alle Besucher zu beherbergen. Dies sei das erste Mal seit 32 Jahren nach der Rede von Willy Brandt auf dem Kirchentag in Hannover de Fall. Kurz darauf leitet er auch schon über zu seinem Nachredner dem Friedensnobelpreisträger und ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan. Auch dieser berichtet sowohl kritisch als auch positiv über den Weltfrieden. Zunächst betont er, dass sich noch vieles ändern müsse, sagt aber anschließend, dass sich auch schon viel verbessert habe. Unter Anderem hebt er hervor, dass heute rund 40% weniger Menschen hungern müssen als 25 Jahre zuvor. Ein Zitat von Kofi Annan bleibt mir persönlich besonders in Erinnerung: „Man ist nie zu jung, um Verantwortung zu übernehmen und nie zu alt, um zu helfen!“.
Doch es bleibt nicht viel Zeit, das eben erlebte zu verdauen. Kurz darauf treffen 100 Gemeindepfadfinder den Präses der Nordkirche Dr. Andreas Tietze. Gemeinsam mit den vielen Helfern machen wir ein großes Gruppenfoto und Herr Tietze bedankt sich mit warmen und sehr herzlichen Worten bei den Gemeindepfadfindern für ihr Engagement auf dem Kirchentag. Ohne sie, so Tietze, würden viele Veranstaltungen auf dem Kirchentag nicht organisierbar und durchführbar sein – ein besonderes Lob für jeden anwesenden Helfer. Als Dankeschön bekommt jeder Helfer im Anschluss seiner kurzen Ansprache ein leckeres Eis – bei der vorherrschenden Hitze eine willkommene Erfrischung.
Anschließend gehen alle zu ihren Einsatzorten zurück. Für den Nachmittag ist jedoch eine Unwetterwarnung herausgegeben, weshalb unter Anderem das Kinderzentrum auf dem Universitätsgelände gesperrt werden muss. Nur noch die Veranstaltungen in den Hallen können weiterhin stattfinden. Aber auch dort können die Kinder spielen, Gott erleben und ganz viel entdecken. Kurz darauf wird die Unwetterwarnung zum Glück wieder aufgehoben und das Programm kann vollständig weitergehen. Die Kinder und ihre Eltern sind begeistert.
Weitere Einsatzorte für die Gemeindepfadfinder auf dem Kirchentag sind die Markuskirche, die Martinskirche, die Paul-Gerhard-Kirche, die St. Elisabethkirche, das CVJM Stuttgart, die Michaelskirche und die Gedächtniskirche. Auch hier engagieren sich die ehrenamtlichen Helfer bei der Besucherlenkung und bei Veranstaltungen.
Als schließlich auch dieser Tag überstanden ist, machen sich fast alle Helfer an den Abbau des Kirchentages. Sie sind bis in die späten Nachtstunden eingesetzt, während andere schon schlafen können, um Kräfte für den nächsten Tag zu sammeln.

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Freitag, 05.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 21:30
Heute Morgen beim Aufstehen denkt noch keiner der Helfer daran, dass sie so viele Politiker treffen – mit ihnen ein Foto machen können. Sie stehen entspannt auf und freuen sich auf den Tag. Sie sind gespannt, was sie heute erleben werden.
Sie nehmen eine kalte Dusche, frühstücken und machen sich dann auf den Weg zu ihren Einsatzorten. Andere wiederum haben Glück und haben heute Spätschicht und können deshalb ausschlafen oder sich Veranstaltungen auf dem Kirchentag ansehen.
Doch die ersten beiden Politiker warten schon – der Gesundheitsminister Herman Gröhe und der Außenminister Frank Walter Steinmeier. Während bei Herman Gröhe nur eine kleinere Gruppe von Gemeindepfadfindern ist, wartet eine größere Gruppe schon ungeduldig und gespannt auf Frank Walter Steinmeier. Endlich erscheint er. Gibt noch kurz zwei Interviews und dann bietet sich endlich der große Moment: Er verlässt eine der Hallen auf dem Markt der Möglichkeiten und steuert zielstrebig auf uns zu. Wir haben uns schon zu einem Gruppenbild positioniert und einen Platz für unseren Außenminister in der Mitte freigelassen. Dieser stellt sich begeistert dazu und lächelt in die Kamera. Kurz darauf muss er auch schon wieder weiter. Sein enger Zeitplan erlaubt es ihm nicht zu trödeln.
Der Tag verspricht fürs Erste etwas entspannter zu werden. Viele denken: Das war das Highlight. Alle Helfer gehen zurück zu ihren Einsatzorten und sind weiterhin hilfsbereit aktiv.
Bald ist Zeit für das Mittagessen. Dieses Mal können sich die Helfer an der Helferverpflegung freuen. Innenminister Thomas de Maizière isst mit dort zu Mittag. Natürlich springt auch an dieser Stelle wieder ein Gruppenfoto mit einem bedeutenden Politiker heraus.
Um 14:00 ist dann der Schichtwechsel auf dem Markt der Möglichkeiten. Die Frühschicht ist immer noch ganz begeistert von ihrem wunderbaren Erlebnis am Morgen, während die Spätschicht noch hofft, dass auch sie noch etwas Aufregendes erleben werden.
Kaum beginnt ihre Schicht, kommt auch schon der nächste Politiker – die Hoffnungen der Helfer erfüllen sich langsam. Bundesjustizminister Heiko Maas besucht den SPD Stand. Sogleich wittern die Helfer ihre Chance. Sie positionieren sich, warten noch kurz das Interview ab und dann kann endlich das Foto mit dem Bundesjustizminister geschossen werden. Doch nicht nur er ist gerade anwesend, sondern auch der ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz Kurt Beck. Auch dieser erklärt sich sofort bereit für ein gemeinsames Bild mit den Gemeindepfadfindern.
In der Zwischenzeit bietet sich zusätzlich noch die Gelegenheit für ein Gruppenfoto mit dem Ministerpräsidenten von Baden Württemberg Winfried Kretschmann. Doch nicht nur das. Er nimmt sich noch kurz etwas Zeit für uns und bedankt sich für unsere großartige Hilfe auf dem Kirchentag.
Am späten Nachmittag treffen wir schließlich den letzten Politiker am SPD Stand – Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel. Er ist sehr aufgeschlossen und unterhält sich nach einem Gruppenfoto noch eine Weile mit uns. Er erzählt uns, dass auch er sich damals ehrenamtlich engagiert hat. Als er herausfindet, dass das Geschwister-Scholl-Gymnasium unsere Unterkunft ist, weiß er zu berichten, dass auch er damals mit seiner Jugendgruppe bei ehrenamtlichen Einsätzen in Schulen geschlafen hat. Mit einem kleinen Schmunzeln gibt er schließlich zu, dass er damals die eine oder andere Ermahnung erhalten hatte. Auch er ist sehr dankbar für unsere Arbeit hier auf dem Kirchentag und verabschiedet sich kurz darauf freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht. Fast hätte er das Halstuch, das wir ihm für das Gruppenfoto gegeben haben, mitgenommen, gibt es uns dann aber lachend zurück.
Endlich neigt sich der Abend dem Ende.
Nachdem die Helfer ihre Einsatzorte verlassen dürfen, gehen viele zum Konzert von Andreas Bourani auf den Canstatter Wasen. Andere wiederum müssen noch an ihren Einsatzorten bleiben, verrichten ihre Aufgaben dennoch mit großer Freude. Sie wissen, dass auch sie bald ins Geschwister-Scholl-Gymnasium zurückkehren werden. Besonders fiebern sie jedoch dem morgigen Tag entgegen. Heute Nacht jedoch werden sie erst einmal von ihren vielen positiven Erlebnissen träumen.

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Donnerstag, 04.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 21:30
Trotz später Rückkehr ins Geschwister-Scholl-Gymnasium müssen einige Helfer schon wieder früh auf den Beinen sein.
Heute beginnt für sie der Helfereinsatz mit den Aufgaben, die sie bis einschließlich Samstag ausführen werden. Vor allem auf dem Markt der Möglichkeiten sind zahlreiche Helfer eingesetzt. Sie stehen an den Eingängen für Fragen und vor allem zur Besucherlenkung bereit. Immer hilfsbereit versuchen sie den Aufenthalt für die Kirchentagsbesucher so angenehm wie möglich zu machen. Besonders oft wird wegen des heißen Sommerwetters nach den Trinkwasserstationen gefragt. Sie werden nicht müde auch noch beim hundertsten Besucher diese Fragen mit einem freundlichen Lächeln zu beantworten. Sie sind voller Tatendrang und tun ihre Bestes, um beim Gelingen des Kirchentages auf verschiedenen Wegen zu helfen. Allgemein ist der Markt der Möglichkeiten sehr vielseitig. Es gibt zahlreiche Informationsstände zu verschiedenen Themen, wie Flüchtlingshilfe, ferne Länder, Kirchenarbeit, verschiedene Ausbildungen um und im Bereich der Kirche, Befragungen zu gesellschaftlichen oder politischen Themen, sowie einige Angebote für Kinder. Zudem wird man auf dem Markt der Möglichkeiten kulinarisch verwöhnt, man kann sich weiterbilden und zahlreiches Informationsmaterial bekommen.
Neben dem Markt der Möglichkeiten finden auch zahlreiche Veranstaltungen unter Anderem in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt. Eine der prominentesten Personen Deutschlands, der Bundespräsident Joachim Gauck diskutiert gleich heute Morgen über das Thema „Gutes Leben. Kluges Leben.“.
Des Weiteren ist am Nachmittag eine weitere Diskussion mit dem Friedensnobelpreisträger Kailash Satyarthi aus Indien möglich. Zu Beginn berichtet er über Kinderarbeit, Sklaverei und Misshandlungen der Kinder. Anschließend kann das Publikum Frage zu diesen Themen stellen.
Abends kommt dann das nächste Highlight für viele Helfer – das Wise Guys Konzert. Die Wise Guys selbst beschreiben ihre Liedauswahl mit folgendem Zitat: „80er, 90er und die schönsten Hits von heute!“. Und schon geht es los. Die Canstatter Wasen sind bis auf das letzte Fleckchen gefüllt. Alle freuen sich auf den Abend und bringen eine Menge gute Laune mit. Schon zu Beginn entwickelt sich das „U-Bahn-Winken“! Als eine U-Bahn vorüber fährt, sollen alle den Fahrgästen einmal zu winken. Von da an ist das Publikum nicht mehr zu halten. Bei jeder U-Bahn, die vorüberfährt, sind die eigentlichen Stars des Abends Nebensache und alle Fans winken begeistert. Verstärkt werden sie durch die faszinierten Wise Guys und durch das begeisterte „Zurückwinken“ der Fahrgäste. Schon ist die erste Halbzeit vorüber.
Es wird noch weiter für die „Kinder-Not-Hilfe“ und für Bildung geworben bis endlich die zweite Halbzeit beginnt. Weitere Hits der A-Capella-Gruppe erfüllen den Platz. Nachdem auch die letzte Zugabe verklungen ist, singen alle gemeinsam den „Irischen Segensspruch“.
Die Helfer genießen dieses Konzert nach einem anstrengenden Arbeitstag sehr. Für sie ist es fast schon Tradition jedes Mal das Wise Guys Konzert zu besuchen. In überfüllten U-Bahnen fahren schließlich alle zurück ins Geschwister-Scholl-Gymnasium und freuen sich auf eine erholsame Nacht.
Doch leider können nicht alle Gemeindepfadfinder bei diesem Konzert anwesend sein. Sie werden als Straßensperren, zur Besucherlenkung und für zahlreiche andere Aufgaben benötigt. Dennoch verbringen sie gut gelaunt den Abend an ihren Einsatzorten bis auch sie endlich Richtung Schlafsack fahren können.

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Mittwoch, 03.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 21:30
Nach wenigen Stunden Schlaf klingelte heute Morgen viel zu früh der Wecker und die ehrenamtlichen Helfer krochen verschlafen aus ihren Schlafsäcken. Doch nach einer etwas kälteren Dusche kehrten langsam die Lebensgeister der Jugendlichen zurück - auch das leckere und vielfältige Frühstück hat sicherlich dazu beigetragen. Noch schnell das Lunchpaket gepackt und schon wurden die Gemeindepfadfinder von Jan Phillipp Strelow auf dem Schulhof des Geschwister-Scholl-Gymnasiums begrüßt und dürfen einer kurzen Andacht lauschen. Kurz darauf findet auch schon die Einteilung der Aufgabenbereiche des heutigen Tages statt. Nur wenige Helfer werden während des gesamten Kirchentages den gleichen Aufgabenbereich haben. Dazu gehört unter anderem die Essensausgabe, die vom REGP für die anderen ehrenamtlichen Helfer organisiert wird.
Doch die meisten Helfer werden heute zum Auftakt des Kirchentages beim Eröffnungsgottesdienst und dem Abend der Begegnung eine andere Funktion haben als in den nächsten Tagen.

Seit heute Mittag arbeiten die Straßensperren und die Besucherlenkungen auf Hochtouren. Bei strahlendem Sonnenschein, blauen und wolkenlosen Himmel können die Helfer gleichzeitig die sommerlichen Temperaturen genießen und ihre Aufgaben erfüllen. Die ehrenamtlichen Helfer tragen so nicht nur zum Gelingen des Eröffnungsgottesdienstes bei – bei dem auch Prominente Politiker wie Joachim Gauck etc. anwesend sind– sondern auch beim anschließenden Abend der Begegnung.
Voraussichtlich wird der Einsatz heute bis ca. 1 Uhr nachts gehen, bis endlich auch die letzte Straßensperre geräumt werden kann und die Helfer endlich alle in die Schlafsäcke kriechen können – aber bis dahin werden noch viele Stunden vergehen.
Positiv in diesem Zusammenhang und auch für den weiteren Helfereinsatz ist sicherlich, dass die Einsatzorte sehr nahe beieinander liegen und alles gut zu Fuß oder mit der U-Bahn zu erreichen ist.

Doch das Highlight des Abends soll noch kommen. Nachdem die Helfer endlich ihre anstrengenden Schichten beenden können, machen sich Gemeindepfadfinder aus den Stämmen Kirchbarkau, Harrislee, Neumünster-Gadeland, Husby und Großsolt auf den Weg zum Karlsplatz. Die Aufregung ist groß, denn sie haben gehört, dass sie auf unseren Bundespräsidenten Joachim Gauck treffen werden. Als es endlich losgeht und sich Joachim Gauck auf den Weg zum Karlsplatz macht, um dort ein Stück Schwarzwälderkirschtorte zu essen, machen sich die Gemeindepfadfinder für ein Gruppenfoto mit dem Staatsoberhaupt bereit. Sie haben Glück – Gauck befreit sich aus der Security und der Pressemenge und stellte sich wie selbstverständlich zu den Grünhemden. Er schenkt ihnen aufgeschlossen und begeistert sein Lächeln und ist kurz darauf schon wieder verschwunden, um sein eigentliches Ziel zu erreichen. Für die anwesenden Gemeindepfadfinder ist dies ein Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden und für immer in ihrem Herzen bewahren werden. Wer weiß, ob sie diese Gelegenheit jemals wieder bekommen.

Nach diesem spektakulären Ereignis sind viele ehrenamtliche Helfer jedoch wieder mit ihren vorherigen Aufgaben beschäftigt, während sich durch die Stuttgarter Innenstadt ein wunderschönes Lichtermeer schlängelt. Langsam kehren alle Kirchentagsbesucher in ihre Unterkünfte zurück.
Die letzten Helfer sind noch bis ungefähr 2 Uhr nachts mit ihren Aufgaben beschäftigt.

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Dienstag, 02.06.2015

Christine Radomski, 09.06.2015 21:30
Heute Nachmittag ging es los. Um die 530 Gemeindepfadfinder des REGP machten sich aus Schleswig-Holstein auf dem Weg nach Stuttgart. In Reisebussen stand ihnen eine bis zu vierzehnstündige Reise bevor.
Mit netten Busfahren, lustigen Unterhaltungen und einem dramatischen Fußballspiel, verging die Fahrt fast wie im Flug. Doch vor Mitternacht sollte trotzdem niemand in dem Geschwister-Scholl-Gymnasium ankommen. Bis um sechs Uhr morgens hatten es endlich alle Helfer/innen des REGP nach Stuttgart geschafft.
Doch schon seit Sonntag machten sich Gemeindepfadfinder wie die Hallenleiter, die Nestmanager und die Quartiermeister auf nach Stuttgart. So war im Geschwister-Scholl-Gymnasium schon alles für die Ankunft der Gemeindepfadfinder vorbereitet.

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